(openPR) Mit großem Bedauern hat der CDU-Stadtverband Merzig Kenntnis von der Schließung der Merziger Druckerei genommen. "Wir bedauern sehr, dass dieses Traditionsunternehmen schließen muss, besonders Leid tun uns die Mitarbeiter und deren Familien", sagt Marcus Hoffeld, Vorsitzender des CDU-Stadtverband Merzig.
Die Merziger Druckerei war auch immer für den Druck des Amtlichen Bekanntmachungsblatt verantwortlich. "Das "Neues aus Merzig" wird sehr gerne gelesen von den Merziger Bürgerinnen und Bürgern, es ist daher erstmal wichtig, dass der Druck bis zum Ende des Jahres sicher gestellt ist", sagt Axel Ripplinger, Geschäftsführer der CDU-Fraktion im Merziger Stadtrat. Er verweist darauf, dass der Druck bis zum Jahresende durch den Linus Wittich-Verlag kurzfristig durchgeführt wird.
"Wir müssen uns aber bereits jetzt Gedanken machen, wie es mit "Neues aus Merzig" ab dem kommenden Jahr weitergeht", ergänzt Manfred Klein, stellvertretender Vorsitzender der Merziger CDU-Stadtratsfraktion. "Wir haben daher in einem Schreiben an Oberbürgermeister Alfons Lauer beantragt, dass in den städtischen Gremien bereits in den nächsten Tagen über die weitere Zukunft des Amtlichen Bekanntmachungsblatt beraten wird."
Die CDU Merzig kann sich dabei auch vorstellen, dass die Konzeption von "Neues aus Merzig" überarbeitet wird. "Wir könnten uns unter anderem vorstellen, dass der Raum, der den Merziger Vereinen und Institutionen zur Verfügung steht, erweitert wird, so dass zum Beispiel auch über stattgefundene Vereinsveranstaltungen berichtet werden kann", wirft Marcus Hoffeld eine Idee in den Raum, die in den Reihen der Merziger Christdemokraten wohl schon länger diskutiert wird. Auch wurde über die Idee diskutiert ob "Wochenspiegel" und "Neues aus Merzig" kooperieren können, auch um Kosten für den städtischen Haushalt zu reduzieren.
"Einen solchen Neubeginn für "Neues aus Merzig", bedingt durch die Schließung der MDV, wollte niemand: Aber jeder Neubeginn birgt auch Chancen", sagen die Vertreter der Merziger CDU. Eines steht für die Christdemokraten aber auf jeden Fall fest: Die griffige Form des "Blättchens" soll erhalten bleiben.













