(openPR) Königstein (pf) – Die Erfolgsgeschichte von „Childaid Network“ geht weiter. Am Freitag ist Dr. Martin Kasper, der gemeinsam mit seiner Frau Dr. Brigitta Cladders die Stiftung vor fünf Jahren gründete, erneut zu einer 16tägigen Reise nach Indien aufgebrochen. Zu Budgetverhandlungen, wie er es ausdrückt. Denn quasi im Gepäck hat er die stattliche Summe von rund 700.000 Euro. Sie sollen in den nordöstlichen Provinzen Indiens, die zu den ärmsten der Welt zählen, in bereits bestehende und eine ganze Reihe neuer Projekte investiert werden, damit immer mehr Kinder in den Armenvierteln der Städte und den abgeschiedenen dörflichen Stammesgebieten durch Bildung und Ausbildung eine faire Zukunftschance bekommen. Schon jetzt fördert Childaid Network dort Lehrer in Dorfschulen und Ausbildungsprojekte für fast 15.000 junge Menschen.
Mit Spendeneinnahmen von über 600.000 Euro, über 25 Prozent mehr als im Jahr zuvor, war 2011 das bisher erfolgreichste Jahr in der noch jungen Stiftungsgeschichte. Nicht mit eingerechnet sind dabei die beträchtlichen Summen aus der Weihnachtsaktion des Kronberger Unternehmens Accenture, die erst in diesem Jahr dem Stiftungskonto gutgeschrieben werden. Immer mehr Spender unterstützen Childaid Network regelmäßig, immer neue Partnerschaften entwickeln sich und nicht zuletzt dank der Auszeichnung als „Stiftung des Jahres 2011“ wird das Kinderhilfswerk immer bekannter. Childaid Network ist in der Gruppe der privaten, überkonfessionellen Kinderhilfswerke inzwischen gut positioniert. Ein Marktforschungsunternehmen hat in einer Umfrage herausgefunden, dass der Bekanntheitsgrad der Stiftung in der Region bei über 30 Prozent liegt.
Die Erfolgsbilanz des vergangenen Jahres kann sich sehen lassen. Schon früh im Jahr wählte die Frankfurter Allgemeine Zeitung die Königsteiner Stiftung als Spendenprojekt für Weihnachten 2013 aus. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) konnte für ein erstes Förderprojekt gewonnen werden. Im Sommer verfestigten und vertieften sich sechs Firmenpartnerschaften mit mittelständischen Unternehmen, die schon jetzt durch Benefizaktionen zu guten Spendenergebnissen führten, die aber vor allem auf Langfristigkeit, Wachstum von Netzwerken und Kooperation zu gegenseitigem Nutzen ausgelegt sind. Krönender Abschluss und Höhepunkt des Jahres war im November im Rahmen des Hessischen Stiftertages die Wahl zur „Stiftung des Jahres 2011“. Die 1700 Stiftungen in Hessen entschieden sich für Childaid Network wegen der Qualität und Wirksamkeit der Projekte, aber auch wegen des vorbildlichen ehrenamtlichen Einsatzes des Teams. Und die Stadt Königstein und Bürgermeister Leonhard Helm gratulierten bei einer von der Projektfabrik ausgerichteten Feier am ersten Abend des Weihnachtsmarktes mit einem Eintrag einiger Repräsentanten der Stiftung ins Goldene Buch der Stadt.
Im vergangenen Jahr wurden aber auch die Weichen gestellt für weitere erfolgversprechende Projekte in diesem Jahr. Vom Rheingau Musik Festival kam die Zusage zu einem Benefizkonzert, das am 17. August 2012 im Haus der Begegnung in Königstein stattfinden wird. Der bekannte Schauspieler Walter Sittler spielt, begleitet von sechs Musikern, unter dem Motto „Als ich ein kleiner Junge war“ den berühmten Schriftsteller und Dichter Erich Kästner. Am Tag darauf folgt ebenfalls im HdB in Königstein die Fortsetzung von Kästners Lebensgeschichte unter dem Titel „Vom Kleinmaleins des Seins“.
Auch mit der Round Table Organisation wurden die Weichen für eine Zusammenarbeit gestellt. Vier „Round Tabler“ aus ganz Deutschland begleiten Dr. Kasper in diesen Tagen, um sich vor Ort die Projekte von Childaid Network anzusehen. Lassen sie sich von der Begeisterung anstecken – und davon ist auszugehen, denn bisher kamen alle Reiseteilnehmer begeistert und motiviert aus Indien zurück – will Round Table als nationales Serviceprojekt dieses Jahres weitere Berufsbildungszentren in Indien finanzieren. Die endgültige Entscheidung fällt im Juni.
Insgesamt möchte Childaid Network in diesem Jahr 20 neue Berufsbildungszentren auf den Weg bringen. Dr. Karl-Heinz Zinnecker aus Königstein, der im vergangenen Jahr so überaus erfolgreich mit ihrem Aufbau begann, weil er weiß, dass Bildung allein den Magen nicht füllt, ist derzeit ebenfalls mit in Indien, um in Workshops die Partner vor Ort auf diese wichtige Arbeit vorzubereiten.
Die Erfolgsgeschichte wird weitergehen. Davon ist Dr. Kasper überzeugt. Für dieses Jahr rechnet er dank der ständig wachsenden Bekanntheit mit einem weiteren Anstieg der Einnahmen auf rund 800.000 Euro. Das Geld kommt nicht nur von Firmen und Unternehmen. Immer mehr Privatspender nutzen persönliche Jubiläen oder Geburtstage, um Spenden für Childaid Network und seine Projekte zu sammeln. So ging beispielsweise in der Karnevalszeit zur großen Überraschung von Dr. Kasper eine Überweisung von 6666 Euro auf dem Konto der Stiftung ein, eingezahlt von einer Königsteiner Familie. Sie hatte in der Zeitung über „Childaid Network“ und seine Projekte gelesen und wollte anlässlich des Abiturs ihres Sohnes etwas für die Bildungschancen von Kindern im fernen Nordost-Indien tun.
Wer es der Familie nachtun möchte: Das Spendenkonto von Childaid Network bei der Commerzbank Frankfurt, BLZ 500 400 00, hat die Kontonummer 37 55 0 55.









