(openPR) Mit dem dualen Studienmodell Gebäudeklimatik begibt sich das Stuckateurhandwerk auf Zukunftskurs.
Bauen und Sanieren werden immer komplexer. Fassade und Gebäudetechnik wachsen zusammen, dabei müssen sich Wohnkomfort und Energieeffizienz sinnvoll ergänzen. Für diese Aufgabe der Zukunft bildet das neue duale Studienmodell Gebäudeklimaexperten aus. Das Modell verbindet die Qualifizierung im Stuckateurhandwerk mit einem Ingenieursstudium.
Die Energiewende ist eingeläutet. Die energetische Erneuerung unserer Städte und Dörfer ist eine der baulichen Hauptaufgaben des 21. Jahrhunderts. Darauf hat sich das Stuckateurhandwerk schon lange mit energetischen Sanierungen eingestellt. Nun geht das zukunftsorientierte Handwerk noch einen Schritt weiter: Es bildet die Jugend zu Gebäudeklimaexperten aus. Das duale Studienmodell Gebäudeklimatik verbindet die Qualifizierung im Stuckateurhandwerk mit einem Ingenieursstudium. Das Modell ist zugleich Berufsausbildung, Meisterprüfung und Studium in einem einzigen integrierten Ausbildungs- und Studiengang. Der Nachwuchs hat die Chance, innerhalb von fünf Jahren Stuckateurmeister und „Bachelor of Engineering“ zu werden. Die Lehrinhalte des ersten Semesters werden bereits während der Berufsschule vermittelt. Der Stuckateurgeselle steigt mit dem zweiten Semester ins Studium an der Hochschule in Biberach ein. Nach dem Studium arbeiten die Absolventen als selbstständige Stuckateure oder beratende Ingenieure und entwickeln energetische Gesamtkonzepte für Neubauten und für die Modernisierung von Bestandsgebäuden.
Für das duale Studienmodell Gebäudeklimatik kooperieren das Kompetenzzentrum für Ausbau und Fassade in Rutesheim (Komzet), die Hochschule Biberach und das Berufliche Schulzentrum Leonberg. Mit beteiligt ist auch das Überbetriebliche Ausbildungszentrum (ÜBA) in Leonberg. Die Ausbildung ist geprägt vom engen persönlichen Kontakt zwischen Lernenden und Lehrenden. Die Ausbildung erfolgt in kleinen Klassen, die Teams bleiben während der gesamten Ausbildungszeit zusammen. Gemeinsam leben, lernen, forschen und arbeiten: Teamwork wird im dualen Studienmodell großgeschrieben.
Unter bestimmten Voraussetzungen sind sogar Stipendien möglich. Wer sich für das duale Studienmodell interessiert, kann sich auf den Internetseiten des Kompetenzzentrums für Ausbau und Fassade in Rutesheim näher informieren.












