(openPR) Paderborn, 09. Mai 2012. Bei dem Paderborner Unternehmen steht vor allem Nachhaltigkeit im Fokus. Dazu gehören Achtsamkeit im Umgang mit Kunden, Mitarbeitern, Zulieferern und Partnern. Aber auch im Umgang mit Ressourcen und der Natur. Seit der Firmengründung wird Herkömmliches in Frage gestellt und werden neue Lösungen für die Produktion und für alle, die mit STUTE zusammenarbeiten, entwickelt.
Neben Qualität, Sicherheit und Innovationsführerschaft, spielt soziale, wirtschaftliche und ökologische Nachhaltigkeit eine große Rolle für den Hersteller von Getränken, Konserven und süßen Brotaufstrichen. Bereits Mitte der Achtzigerjahre hat STUTE damit begonnen, anfallende Reststoffe zu trennen. Das System ist soweit optimiert, dass Reststoffe, die früher als Müll auf der Deponie entsorgt wurden, heute als wertvolle Rohstoffe in den Kreislauf zurückgeführt werden. Durch diese Achtsamkeit im Umgang mit Ressourcen und intelligentes Energiemanagement wird der eigene Energieverbrauch trotz deutlicher Erhöhung der Mengen auf dem Level der letzten Jahre gehalten.
Energiemanagement
Ein Beispiel für das Engagement in Sachen Nachhaltigkeit ist das speziell gegründete Energieteam. Spezialisten aus allen Unternehmensbereichen prüfen und optimieren laufend den Einsatz von Dampf, Kälte, Strom, Gas und Druckluft in der Produktion. Ziel ist, rund zwanzig Prozent der Energiemenge gegenüber 2011 einzusparen.
Die eigens 1997 gebaute Kläranlage reinigt die gesamten Abwässer der STUTE Werke. Die Abwässer in dieser Anlage werden anaerob (Biogaserzeugung = Energiegewinn) behandelt. Diese Technologie ist besonders umweltfreundlich und braucht weniger Energie und reduziert CO2-Emissionen.
Regenerative Energien sinnvoll nutzen
Mit 9.000 Quadratmeter Photovoltaik als Aufdachanlage und drei (demnächst vier) eigenen Windkraft-Anlagen auf dem Produktionsgelände werden derzeit 20 Prozent des Strombedarfs erzeugt. Durch die geplanten Erweiterungen soll der Anteil in den nächsten Jahren auf 50 Prozent steigen. Die eigene Kläranlage und die Biogasanlage produzieren rund 13 Prozent des Gasbedarfs, Tendenz steigend. Neben der Direktverstromung wird das gewonnene Bio- und Klärgas zur Dampferzeugung eingesetzt: Eine Gasturbine mit Abhitzekessel erzeugt Strom und das Abgas der Turbine wird ebenfalls zur Dampferzeugung eingesetzt. Damit erreicht das Unternehmen sogar ein Wirkungsgrad von insgesamt 90 Prozent.
Technische Innovationen bedeuten Umweltschutz
Als Pionierleistung könnte man die Inbetriebnahme von zwei Contipure-Abfüllanlagen zur EHF-Abfüllung (Enhanced Hygienic Filling) bezeichnen: Hier macht die frühzeitige Entkeimung der Preforms in der Contiform-Blasmaschine einen nachfolgenden Rinser überflüssig. So werden stündlich 10.000 Liter Wasser eingespart.
Ein weiteres Beispiel ist der Fuhrpark. STUTE setzt nur noch energiesparende Motoren mit ADBLUE-Technologie ein. Dadurch wird der Ausstoß von Stickoxiden deutlich minimiert (Reduzierung NOx 90 Prozent). Außerdem wird durch neue Verfahren das Verpackungsgewicht reduziert, was gleichzeitig mehr Frachtraum schafft und somit ebenfalls Ressourcen und Emissionen spart. Die neuen Kälteanlagen des Kühlhauses fahren statt mit Treibhausgas mit Ammoniak. Das spart weitere dreißig Prozent des bisherigen Stromverbauchs.
Grundsätzlich agiert das Unternehmen nach der Maxime "Wir schonen Ressourcen und mindern Emissionen durch sinnvolle Umweltaktivitäten".
Fakten
• Senkung CO2-Emissionen um 34 Prozent
• Einsparung Energiebedarf um 20 Prozent
• Energiegewinn der anaeroben Kläranlage um die Hälfte höher als bei Aerobtechnik
• über 20 Prozent Eigenstromerzeugung durch Photovoltaik und Windkraft-Anlagen
• 13 Prozent Eigengaserzeugung mit eigener Klär- und Biogasanlage
• Minimierung der Stickoxide des Fuhrparks um 90 Prozent
• 40 Prozent Frachtraumeinsparung durch Verpackungsreduzierung und Palettenoptimierung
• Einsparung von 240 Kubikmeter Abwasser pro Tag durch Einsatz von Contipure-Abfüllanlagen ohne Rinser
(Zeichen 3.934)













