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Drohende Sanko Steamship Insolvenz zieht auch MS „King Robert“ in die Tiefe

Bild: Drohende Sanko Steamship Insolvenz zieht auch MS „King Robert“ in die Tiefe

(openPR) An gleicher Stelle hatten wir bereits über die im vergangenen Monat bekannt gewordene finanzielle Schieflage des japanischen Reeders Sanko Steamship und der im Falle einer drohenden Insolvenz gravierenden Auswirkungen auf diverse Schiffsfonds namhafter Initiatoren informiert. Wie das Fondstelegramm in dessen jüngster Ausgabe berichtet, müssen nun auch die Anleger des gleichfalls unter der Sanko Steamship Flagge fahrenden König & Cie. Fondsschiffes MS „King Robert“ um deren einstmals sicher geglaubten Einlagen fürchten.




Zukunft des König & Cie. Renditefonds 76 – MS „King Robert“ ungewiss

Laut Fondstelegramm sah sich der Initiator des 2008 aufgelegten Schiffsfonds MS „King Robert“ König & Cie. im Zuge des drohenden Zahlungsausfalls von Sanko Steamship zwischenzeitlich dazu veranlasst, den Capesize-Bulker „King Robert“ aus dem Vertrieb zu nehmen. Bereits im vergangenen Monat hatte Sanko Steamship – vor dem Hintergrund des drohenden und bereits im vergangenen Thema seitens des Fondstelegramms thematisierten Finanzkollapses – die Bedienung sämtlicher Darlehensverbindlichkeiten erheblich einschränken müssen. Ob und inwieweit Sanko Steamship den im Falle des König & Cie. Renditefonds 76 - MS „King Robert“ noch 18 Monate weiterlaufenden Chartervertrag wird ordnungsgemäß beenden können, bleibt abzuwarten.

Anlegern des König & Cie. Renditefonds 76 – MS „King Robert“ droht Totalverlust


Fakt ist: Scheitern die derzeit zwischen der angeschlagenen Reederei Sanko Steamship und deren Gläubigern – darunter auch König & Cie. – geführten Sanierungsverhandlungen, droht dem in den Capesize Tanker „King Robert“ investierenden Schiffsfonds der Ausfall der ursprünglich während der Charterlaufzeit bis Ende 2013 sicher geglaubten Einnahmen. Leidtragende des sich in jüngster Zeit auf dem nach wie vor angeschlagenen Schiffs- und Flottenfondsmarkt nahezu jede Woche identisch abspielenden Horrorszenarios werden – wie so oft – die vor knapp 4 Jahren sich an dem König & Cie. Renditefonds 76 – MS „King Robert“ beteiligten Schiffsfonds-Anleger sein: Statt prognostizierter Renditesteigerungen droht den König & Cie. Schiffsfonds Anlegern dann schlimmstenfalls der Totalverlust der gezeichneten Einlage.

Haftung für falsche Beratung

Betroffene König & Cie. Schiffsfonds-Anleger sollten sich mit deren Situation nicht abfinden, sondern umgehend den Rat eines auf Bank- und Kapitalanlagerechts spezialisierten Rechtsanwalts suchen.
Sollten betroffene König & Cie. Schiffsfonds-Anleger von ihrem Anlageberater oder von ihrer Bank nicht umfassend über die Risiken einer Beteiligung an einem Schiffsfonds aufgeklärt worden sein, so bestehen möglicherweise Schadensersatzansprüche. Des Weiteren kommt für die Anleger von Schiffsfonds in Betracht, gegen die Initiatoren der Fonds und gegen den Vertrieb Schadensersatzansprüche geltend zu machen. Die Schadensersatzansprüche können sich zum einen aus Prospekthaftung, zum anderen aufgrund Falschberatung ergeben.
In zahlreichen Gerichtsurteilen wurde zudem festgestellt, dass die beratende Bank beim Verkauf von geschlossenen Fonds die Rückvergütungsgebühren offenlegen muss. Deshalb kann im Fall der Zahlung von versteckt geflossenen Innenprovisionen (kick-back) und mangelnder Information hierüber der Anleger verlangen, so gestellt zu werden, als hätte er die Beteiligung nicht geschlossen.


Was können betroffene König & Cie. Schiffsfonds-Anleger jetzt tun?

Betroffene König & Cie. Schiffsfonds Anleger haben die Möglichkeit, deren in Betracht kommenden Ansprüche umfassend überprüfen lassen. Die rechtliche Einschätzung und Empfehlung kann dabei anhand des jeweiligen Falles unterschiedlich ausfallen.

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