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Albertinen-Herzzentrum setzt bundesweit Maßstäbe: Patienten bekommen regelhaft MRT-fähige Herzschrittmacher

28.03.201215:25 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Das Albertinen-Herzzentrum Hamburg mit den Standorten Albertinen-Krankenhaus und Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus setzt bundesweit Maßstäbe. Die renommierte Einrichtung für Herzmedizin, in der jährlich rund 700 Schrittmachereingriffe vorgenommen werden, implantiert seit kurzer Zeit regelhaft Herzschrittmacher, die auch eine spätere Untersuchung per Magnet-Resonanz-Tomographie (MRT) erlauben. Dr. Peter Unger, Leitender Oberarzt in der Klinik für Kardiologie im Albertinen-Krankenhaus: „Das Albertinen-Herzzentrum ist bundesweit die erste Einrichtung, die ihren Herzschrittmacherpatienten regelhaft den Zugang zur MRT-Untersuchung ermöglicht. Damit können jetzt auch bei ihnen ernsthafte Erkrankungen wie etwa Schlaganfall oder Tumoren mittels MRT sicher diagnostiziert werden, was Leben retten kann.“



MRT: Erste Wahl bei Diagnostik in der Tumormedizin und bei Schlaganfällen
Bei der MRT, auch Kernspintomographie genannt, handelt es sich um ein modernes diagnostisches Verfahren zur Darstellung der inneren Organe und Gewebe durch Magnetfelder und Radiowellen. Es ermöglicht die präzise Darstellung der menschlichen Organe und dient so beispielsweise der sicheren Früherkennung von Schlaganfällen oder Tumorerkrankungen. Ebenso kommt es bei der Diagnose von Erkrankungen des Bewegungsapparates zum Einsatz. Die Kardio-MRT, die im Albertinen-Herzzentrum am Albertinen-Krankenhaus durchgeführt wird, ist heute der „Goldstandard“ für die Beurteilung vieler Funktionsparameter z.B. im Zusammenhang mit Herzklappenerkrankungen oder angeborenen Herzfehlern. Bei der Kernspintomographie handelt sich überdies um ein für den Patienten sehr schonendes Verfahren, da es mit keiner Strahlenbelastung verbunden ist.

Neue Generation Herzschrittmacher
MRT-fähige Herzschrittmacher sind seit ca. zwei Jahren verfügbar und werden bislang nicht regelhaft implantiert. Das kann für den Patienten erhebliche Nachteile mit sich bringen, wenn er später auf eine MRT-Untersuchung angewiesen ist. Dr. Matthias Gasthaus, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin – Kardiologie im Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus: „Bei Menschen mit herkömmlichen Schrittmachern ist eine Kernspinuntersuchung mit erheblichen Gefahren verbunden, da die Magnetfelder des MRT-Gerätes die Funktionsfähigkeit des Herzschrittmachers beeinflussen und die Sicherheit des Patienten gefährden können.“ So blieben Patienten mit konventionellen Schrittmachern von einem der wichtigsten Verfahren der bildgebenden Diagnostik ausgeschlossen. Schätzungen zufolge benötigt mehr als jeder zweite Träger eines Herzschrittmachers während der Laufzeit seines Schrittmachers eine MRT-Untersuchung.

Die im Albertinen-Herzzentrum implantierten Herzschrittmacher sind für eine Ganzkörper-MRT und auch Kardio-MRT zugelassen. Der MRT-fähige Herzschrittmacher enthält keine magnetisch aufladbaren Teile mehr, zudem werden die Schaltungen auf besondere Weise geschützt. Ebenso wird durch eine besondere Stimulationelektrode das Risiko minimiert, dass sich die Elektrodenspitze während der Untersuchung erhitzt und dadurch Herzgewebe schädigt. Ein spezieller Röntgenmarker auf dem Schrittmacher und den Elektroden hilft vor der MRT-Untersuchung bei der sicheren Identifizierung. Vor und nach der Untersuchung wird der Herzschrittmacher entsprechend programmiert. Lediglich bei der neuesten Generation von besonders leistungsfähigen Kernspintomographen (3 Teslar) bleibt eine Untersuchung weiterhin ausgeschlossen.

Bestmögliche Patientenversorgung
MRT-fähige Schrittmacher sind teurer als herkömmliche Schrittmacher und werden im Abrechnungssystem der Kliniken auf Fallpauschalenbasis (DRG-System) derzeit noch nicht ausreichend abgebildet – die implantierende Klinik muss also einen Teil der Kosten selbst tragen. Diese betragen pro Fall mehrere Hundert Euro. „Wir haben uns dennoch zu diesem Schritt entschlossen, weil er der bestmöglichen Versorgung der Menschen dient, die sich uns anvertrauen“, sagt Professor Dr. Fokko ter Haseborg, Vorstandsvorsitzender des Albertrinen-Diakoniewerks. Er werde darauf drängen, dass die Mehrkosten im DRG-System schnellstmöglich vollständig abgebildet werden. „Aufgrund der enormen Vorteile für den Patienten bin ich sicher, dass sich die regelhafte Implantation von MRT-fähigen Herzschrittmachern sehr bald durchsetzen wird. Ich freue mich, dass Albertinen hierbei eine Vorreiterreiter für seine Patienten einnimmt“.

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