(openPR) Vom 13. bis 15. März findet an der Technischen Universität Kaiserslautern das 2. internationale Nutzfahrzeug-Symposium statt. Veranstalter ist die Commercial Vehicle Alliance Kaiserslautern - ein Zusammenschluss aller in Kaiserslautern tätigen Organisationen, die auf dem Gebiet der Nutzfahrzeugtechnik forschen oder die Forschung unterstützen. Das Symposium ist in seiner Art, Forschung und Industrie interdisziplinär zu verbinden, einzigartig.
Nutzfahrzeuge sind Hightech-Produkte mit vielen anspruchsvollen Aufgaben für Ingenieure, Informatiker oder Mathematiker. Dazu gehören neben LKWs, Land- und Baumaschinen auch alle Arten von kommerziell eingesetzten Spezialfahrzeugen. Vier Kernthemen beherrschen die diesjährige Veranstaltung, zu der auch die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke erwartet wird: Zum einen sind dies Technologien und Verfahren, welche die Energie- und Ressourceneffizienz verbessern, wie neue Leichtbau-Komponenten oder Maßnahmen zur Emissionsreduktion. Daneben adressieren Lösungen zur Bewertung und Gewährleistung von Sicherheit und Zuverlässigkeit für das Investitionsgut „Nutzfahrzeug" die hohen Anforderungen der Branche. Mit steigendem Softwareanteil in elektronischen Steuerungen, gewinnt auch deren Einfluss auf die funktionale Sicherheit an Bedeutung. Viele Beiträge zeigen, dass der Einsatz von IT-Technologien weiter steigt und die virtuelle Produktentwicklung zunimmt. Die Beachtung der Fahrzeug/Umwelt/Mensch-Interaktion rückt stärker in den Mittelpunkt und hilft, den Arbeitsplatz Nutzfahrzeug optimal auszulegen und zu unterstützen.
Im Rahmen einer begleitenden Fachausstellung, die von der rheinland-pfälzischen Wissenschaftsministerin Doris Ahnen am 13. März eröffnet wird, präsentieren Forschungseinrichtungen, Zulieferer und
Hersteller neueste Methoden- und Produktentwicklungen. Eine Außenausstellung mit Fahrzeugen wie LKWs, Bussen, Landmaschinen, Baufahrzeugen und Sondermaschinen rundet das Angebot ab.
Professor Christian Schindler, Vorsitzender des Programmkomitees und Sprecher der Veranstalter, zeigt sich sehr zufrieden mit der zweiten Auflage des Symposiums: „Neben dem zweitägigen Vortragsprogramm bieten wir erstmals auch einen Recruiting Day an, auf dem angehende Absolventen der TU mögliche zukünftige Arbeitgeber kennen lernen können. Dieses Angebot stieß bereits im Vorfeld auf große Resonanz bei den Firmen.“
Das detaillierte Konferenzprogramm finden Sie unter
http://www.cvt-symposium.de
Kontakt:
Prof. Dr.-Ing. Christian Schindler
TU Kaiserslautern
Tel.: +49 631 205 5220
Fax: +49 631 205 3730
Die Commercial Vehicle Alliance Kaiserslautern ist ein Zusammenschluss regionaler Kompetenzträger im Bereich Nutzfahrzeugtechnologie. Sie setzt sich zusammen aus dem Zentrum für Nutzfahrzeugtechnik (ZNT) der TU Kaiserslautern, dem Fraunhofer-Innovationscluster „Digitale Nutzfahrzeugtechnologie“ (DNT) und derCommercial Vehicle Cluster - Nutzfahrzeug GmbH.
Dipl.-Volkswirt Thomas Jung
Leiter PR und Marketing
TU Kaiserslautern
Gottlieb-Daimler-Straße 47
67663 Kaiserslautern
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Über das Unternehmen
Zukunftsorientierte Studiengänge, eine praxisnahe Ausbildung und eine moderne Infrastruktur, das sind die Rahmenbedingungen, die Studierende an der TU Kaiserslautern vorfinden. Die einzig technisch-ingenieurwissenschaftlich ausgerichtete Universität in Rheinland-Pfalz hat sich seit ihrer Gründung im Jahre 1970 eine beachtliche Reputation erworben und braucht den Vergleich mit etablierten technischen Hochschulen nicht zu scheuen.
Die Auszeichnung der TU Kaiserslautern, die im Oktober 2009 im bundesweiten Wettbewerb „Exzellenz in der Lehre“ als eine der sechs Sieger-Universitäten hervorging, ist lebender Beweis für den hohen Stellenwert der Lehre an der Universität.
Als Campus-Universität mit rund 13.600 Studierenden bietet sie in zwölf Fachbereichen über 100 zukunfts- und praxisorientierte Studiengänge an und gewährleistet durch ihre überschaubare Größe engen Kontakt zu Professoren sowie eine ausgezeichnete Betreuungssituation. Darüber hinaus profitieren die Studierenden von den zahlreichen renommierten Forschungseinrichtungen, darunter zwei Fraunhofer-Institute, ein Max-Planck-Institut, das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und das Institut für Verbundwerkstoffe, die unmittelbar auf dem Campus bzw. in der Nähe angesiedelt sind und im Bereich der angewandten Forschung eng mit der TU kooperieren. Gut ist auch die Wohnungssituation für Studierende: In unmittelbarer Nähe zum Campus stehen mehr als 2.000 Wohnheimplätze zur Verfügung, die alle über einen kostenlosen Internet-Zugang verfügen. Der Campus der Technischen Universität Kaiserslautern, idyllisch am Rande des Pfälzer Waldes gelegen, hat auch über die fachliche Ausbildung hinaus einiges zu bieten.
Forschung:
Im Januar 2010 waren die TU Kaiserslautern und die Institute IESE, ITWM, DFKI sowie das ITA zweifacher Sieger von insgesamt fünf Gewinnern im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).
Zwei Forschungszentren wurden Mitte 2008 an der TU Kaiserslautern gegründet, die das Ziel verfolgen, große, koordinierte Forschungsvorhaben, z. B. Sonder-forschungsbereiche einzurichten und erfolgreich Projekte im Rahmen nationaler und internationaler Fördermaßnahmen der Exzellenz einzuwerben.
Das Forschungszentrum „Center of Mathematical and Computational Modelling“ (CM)² arbeitet auf den Gebieten Entwicklung, Anwendung und Verbesserung mathematischer Modelle in den Ingenieurwissenschaften. http://cmcm.uni-kl.de/
Das "Zentrum für Optik und Materialwissenschaften" (OPTIMAS) behandelt die Wechselwirkung von Licht, Spin (Magnetismus) und Materie in verschiedenster Form. Ziel dieses Forschungszentrum ist der weitere Ausbau der national und international anerkannten Forschungs- und Ausbildungsstruktur an der TU Kaiserslautern. http://www.uni-kl.de/optimas/
Forschungsschwerpunkte an der TU Kaiserslautern:
• Advanced Materials Engineering (AME),
• Ambient Systems – Technologies and Applications (AmSys),
• Membrane Transport: From Molecular Principles to Physiological Relevance (Membrane Transport),
• Nanostructured Catalysts for an Efficient Use of Raw Materials (NanoKat)
• Nachhaltige Bauwirtschaft (Sustainable Resource Conservation in Civil Engineering, Urbanism and Economy – RESCUE)
International renommierte Forschungseinrichtungen, die unmittelbar auf dem Campus bzw. in der Nähe angesiedelt sind:
Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI)
Institut für Verbundwerkstoffe (IVW)
Institut für Biotechnologie und Wirkstoffforschung e. V. (IBWF)
Institut für Oberflächen und Schichtanalytik GmbH (IFOS),
Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software-Engineering (IESE)
Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM)
Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik (IPM)
Institut für Technologie und Arbeit (ITA)
Max-Planck-Institut für Softwaresysteme (MPI).