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Dritter Schmerztherapiekongress in Bad Endorf

13.12.201116:10 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Dritter Schmerztherapiekongress in Bad Endorf
v.l. Siegbert Heyen, Prof. Dr. Ralf Nickel, Dr. Franz Pfitzer
v.l. Siegbert Heyen, Prof. Dr. Ralf Nickel, Dr. Franz Pfitzer

(openPR) Heilung durch Beziehung – auch bei Schmerzpatienten. Dieses Thema lockte mehr als 170 niedergelassene Allgemeinärzte, Orthopäden, Schmerztherapeuten, Psychotherapeuten und Klinikmitarbeiter in den Kultursaal in den Chiemgau Thermen nach Bad Endorf, den die Psychosomatische Abteilung der Simssee Klinik Bad Endorf organisierte. Namhafte Referenten trugen dem Fachpublikum ihre aktuellen Kenntnisse zur Behandlung von Schmerzpatienten vor.



Prof. Dr. Ralf Nickel, Uniklinik Mainz und Chefarzt der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der HSK Kliniken Wiesbaden, stellte in seinem Vortrag dar, wie komplex sich die Beziehung zwischen Schmerztherapeut und Patient gestaltet. Neue Forschungserkenntnisse belegen eindeutig, dass Schmerzen nicht nur durch Schädigungen von Körpergewebe wie beispielsweise Bandscheibenvorfall oder Verbrennungen entstehen, sondern auch durch negative emotional besetzte Ereignisse und Erinnerungen.


Chronischer Schmerz betrifft somit – nicht nur beim psychosomatischen Patienten – immer auch andere Dimensionen, die die Gefühle, die Selbstwahrnehmung, die Beziehung und die Verhaltensebene betreffen. In sehr prägnanter Weise nutzte Nickel Erkenntnisse der modernen Bindungsforschung, um die Vielschichtigkeit der oft auch problematischen Behandlungsbeziehung zwischen Behandler und Schmerzpatienten zu erläutern.

Dr. Franz Pfitzer, Chefarzt Psychosomatik der Simssee Klinik, erläuterte das Behandlungsangebot seiner Abteilung. Jährlich werden hier bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von sechs Wochen etwa 550 Patienten behandelt. Ein Drittel davon sind Schmerzpatienten, für die ein spezifisches Behandlungsangebot besteht.

Dieses umfasst zwei aufeinander aufbauende Schmerzmodule. Das Schmerzmodul I dient der ausführlichen Information und Schulung von Patienten mit chronischen Schmerzen. Hier besteht meist nicht mehr die Möglichkeit „den Schmerz wegzumachen“. Der Kern des Schmerzmoduls II besteht in einer spezifisch adaptierten Körpertherapie sowie einer störungsspezifischen Gruppe „Schmerz, Achtsamkeit und Beziehungen“. In dieser ausschließlich auf Schmerzpatienten zugeschnittenen Therapiegruppe geht es vor allem um einen günstigeren Umgang mit Stress und zwischenmenschlichen Beziehungen, da ungünstige Bewältigungsstile massiv schmerzverstärkend sind. Das Behandlungsprogramm wird ergänzt durch spezifische Körperwahrnehmung, sowie ein Ausdauer-Bewegungstraining.

Pfitzer erläuterte auch das neu geschaffene Behandlungsprogramm der psychosomatischen Abteilung für Patienten mit Burnout, dass auf modernen Erkenntnissen der Neurobiologie basiert und sowohl die individuelle Beziehungsgestaltung, als auch die Strukturen am Arbeitsplatz integriert.

Nach der Pause hatten die Teilnehmer des Schmerztherapiekongresses die Gelegenheit, sich in verschiedenen Workshops mit Themen wie Schmerz und Beziehung, Schmerz und Burnout, Untersuchung und medikamentöse Schmerztherapie, Behandlungsziele in der Schmerztherapie, Achtsamkeit und moderne Hirnforschung, weiterzubilden.

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