(openPR) Bio-Lebensmittel und Gourmetprodukte, regionale Spezialitäten und Finger Food – die weltweit größte Fachmesse für Lebensmittel und Getränke, Anuga, verwandelt die Messehallen in Köln vom 8. bis 12. Oktober 2011 in einen riesigen Supermarkt. Internationale Vertreter von Groß- und Einzelhandel, der Ernährungsindustrie und den verschiedenen Sparten der Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung sind dort mit zahlreichen Neuentwicklungen vertreten.
Unter dem Dach des vom Hong Kong Trade Development Council (HKTDC) organisierten Gemeinschaftsstandes in Halle 10.2 präsentieren sich sind in diesem Jahr fünf Unternehmen aus der Metropole: Leading Star Foods Limited (G-069gB) stellt in der Domstadt sein Angebot an Nüssen, Samen, Trockenfrüchten, Dörrgemüse und Biolebensmitteln vor.
Zu den Produkten des Herstellers, der seit mehr als 26 Jahren erfolgreich im Markt ist, gehören unter anderem Sonnenblumen-, Kürbis- und Walnusskerne sowie getrocknete Apfelringe und kandierter Ingwer. Süßspeisen sind das Spezialgebiet von Ettason (H.K.) Ltd. (F-068gB). Mit Zutaten wie schwarzem Sesam, Erdnüssen oder Mandeln fängt das Unternehmen den Geschmack Asiens ein.
Wer auf der Suche nach Würzmitteln ist, sollte Pat Chun International Limited (G-069gC) besuchen. Zu dem reichhaltigen Angebot gehören unter anderem Essig und Sojasaucen sowie verschieden Öle. Beltek Enterprises Co Ltd. (F-068gA) bietet Nudel- und Pastagerichte für den schnellen Imbiss. Die Instantprodukte sind nach ISO, HACCP, BRC und IFS zertifiziert und haben zudem das Halal Siegel.
Über dieses verfügt auch Denis Frères (China) Company Limited (F-068gC). Das erfolgreiche Familienunternehmen, das seine Ursprünge auf das Jahr 1862 datiert, bietet getrocknete Pilze und Gemüse. Zum Angebot gehört etwa der Forest Mix, der Konsumenten eine vielseitige Mischung aus getrockneten Champignons, Shiitake und Steinpilzen, Tomaten-Flakes, grüner Paprika, Knoblauch und Zwiebeln bietet.
Zweistelliges Wachstum
In den ersten acht Monaten 2011 exportierte Hongkong Nahrungsmittel im Wert von 3,32 Milliarden USD (+17,1 Prozent) und Getränke im Wert von 606,50 Millionen USD (+44,9 Prozent). Zu den Hauptimporteuren zählten das Chinesische Festland, Vietnam und Macau. Im gleichen Zeitraum stiegen auch die Importe nach Hongkong: bei Lebensmitteln um 16,2 % auf 11,6 Milliarden USD und bei Getränken um 32,6 % auf 1,66 Milliarden USD.
Der asiatische Markt wird auch für die deutsche Agrarindustrie immer interessanter: "Da geht die Post ab", sagte Holger Hübner von der German Export Association for Food and Agriproducts (GEFA). Der Export deutscher Agrarprodukte nach Asien hat sich in den vergangenen fünf Jahren nahezu verdoppelt. Im ersten Halbjahr 2011 exportierten die deutschen Unternehmen Waren im Wert von 1,6 Milliarden Euro. "Vor allem Milch- und Molkereiprodukte sind gefragt", sagt Hübner. Der Export von Milchprodukten nach Saudi-Arabien, China, Südkorea, Indonesien und Malaysia hat sich in diesem Zeitraum mehr als verdreifacht. "Die Asiaten profilieren sich mit dem Konsum westlicher Lebensmittel", sagt Hübner. Die Produkte selbst seien nahezu identisch, nur bei der Verpackung gebe es Unterschiede: "Das Outfit muss greller, bunter und moderner als für den europäischen Markt sein."












