(openPR) MAINZ, den 02. September 2011. Unter dem Motto „Aus Tradition modern“ ist in Mainz die viertätige Bundeskonferenz der Wirtschaftsjunioren Deutschland offiziell eröffnet worden. Zu der zentralen Jahrestagung der Wirtschaftsjunioren, dem mit mehr als 10.000 Mitgliedern größten deutschen Verband junger Unternehmer und Führungskräfte, sind rund 1.000 Mitglieder und Gäste sowie zusätzlich 1.500 Gäste zur Ignition in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt gereist, um über die Ausrichtung des Verbandes zu diskutieren und am Samstag den neuen Bundesvorstand zu wählen. „Wir haben das Motto gewählt, weil unsere Region Tradition und Moderne auch wirtschaftlich in besonderer Weise verbindet. So spiegelt sich dies in zahlreichen Unternehmen wider, die seit Jahrzehnten in Familienhand sind, sich aber auf die Herausforderungen des modernen Wirtschaftslebens eingestellt haben und international zu den Besten ihrer Branchen gehören“, so Simone Roth, Sprecherin der Wirtschaftsjunioren Mainz (Rheinhessen).
„Diese Konferenz trägt Unternehmergeist in unsere Stadt“, erklärt der Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Deutschland Tobias Schuhmacher anlässlich der Konferenzeröffnung. „Wir können diese als Chance nutzen, um unsere Stadt und unsere Region als innovativen Wirtschaftsstandort zu präsentieren.“
„Großer Dank gilt hierbei den rund 30 Wirtschaftsjunioren, die in den 10 Ressorts im Konferenzteam in den letzten drei Jahren viele tausend Stunden ehrenamtliche Arbeit geleistet haben, um diese Konferenz zu verwirklichen und das Konferenzmotto mit Leben zu füllen“, führt der Konferenzdirektor Matthias Korsch an.
Im Mittelpunkt der Konferenz stehen die Themen Nachhaltigkeit und Existenzgründung. „Das sind für uns als junge Unternehmer zentrale Themen, die für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes mit entscheidend sind“, betont Schuhmacher. „Wir haben das Thema Nachhaltigkeit praktisch umgesetzt und z.B. die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Konferenzzentrums, der Rheingoldhalle in Mainz initiiert“, erläutert Matthias Korsch, der Konferenzdirektor, der mit diesem Amt auch die Rolle des Botschafters für den Wirtschaftsstandort übernimmt. Weiterhin wird mit Unterstützung von Entega der CO2-Ausstoß der Konferenz durch Waldaufforstungsprojekte in Kanada kompensiert.
Dabei besteht zwischen beiden Konferenz-Themen ein enger Zusammenhang. „Existenzgründungen ermöglichen Innovationen, sie sind der Motor, um unsere Wirtschaft ressourcenschonender auszurichten. Deshalb ist es wichtig, für mehr Unternehmergeist und Gründermentalität in Deutschland zu werben. „Unsere zentrale Forderung ist ein Schulfach Wirtschaft, um Wissen über Unternehmertum und Existenzgründung zu jungen Menschen zu bringen“, betont Schuhmacher. Dazu gehört seiner Meinung auch, dass auch Schulen ein positives Bild zu Unternehmen transportieren.
Diese Themen durchziehen konsequent das gesamte Konferenzprogramm. So ist die Mainzer Bundeskonferenz die erste klimaneutrale Jahrestagung der Wirtschaftsjunioren Deutschlands. Am Samstag findet im Rahmen der Bundeskonferenz die Ignition Gründermesse statt. Die traditionelle Messe für Existenzgründer und Selbstständige ist die größte ihrer Art im Rhein-Main-Gebiet und wird von den Mainzer Wirtschaftsjunioren bereits zum achten Mal ausgerichtet.





