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Nahverkehrsarbeitgeber verurteilen Streikdrohung

(openPR) Berlin, 12. August 2011. Obwohl sich die Arbeitgeberseite in den Tarifverhandlungen kompromissbereit zeigte und immer wieder verbesserte Angebote vorlegte, droht ver.di mit Warnstreiks im Berliner Nahverkehr. „Mit völligem Unverständnis nehmen wir die Streikandrohung von ver.di zur Kenntnis, und fordern die Gewerkschaft auf, nicht mit unnützen Drohgebärden das Verhandlungsklima zu gefährden“, so die Verhandlungsführerin und KAV-Geschäftsführerin Claudia Pfeiffer. Und weiter: „Die offenbar schon lange vorbereiteten Warnstreiks sind sicher nicht geeignet, am kommenden Montag vertrauensvoll zu verhandeln.“

In den aktuellen Verhandlungen geht es in erster Linie um die Arbeitsbedingungen für die mehr als 12.000 Beschäftigten im Nahverkehr, „Die Nahverkehrsarbeitgeber haben ein großes Interesse daran, dass ihre Arbeitnehmer lange und gesund im Betrieb verbleiben. Gerade deshalb haben wir auch außerhalb der Tarifverhandlungen immer wieder das Gespräch mit ver.di gesucht und gemeinsame Lösungsvorschläge erarbeitet“, erklärt Claudia Pfeiffer. Aus Arbeitgebersicht waren die Verhandlungen auf dem Weg der Annäherung. Immer wieder sind die Arbeitgeber in den lange andauernden Verhandlungen auf die Gewerkschaft zugegangen. Deshalb fordert sie: „ver.di sollte das tun, was vernünftige Tarifpartner tun sollten: Miteinander verhandeln und gemeinsam nach Lösungen suchen statt mit Streik zu drohen!“

Berlin steckt mitten im Wahlkampf. „Man könnte den Eindruck gewinnen, als wolle ver.di mit dem Streik im Hintergrund des Wahlkampfs Stimmung machen“, vermutet die Verhandlungsführerin. „Die Arbeitgeber appellieren an ver.di, in der kommenden Verhandlung am Montag gemeinsam eine tragfähige Lösung zu vereinbaren. Streik bedeutet Stillstand. Leidtragende eines Streiks sind vor allem die Berliner und die Touristen, auf deren Rücken schon die winterliche S-Bahnkrise ausgetragen wurde “ betont Claudia Pfeiffer.

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