(openPR) Bundesfreiwilligendienst immer unterstützt/ Freiwillige herzlich willkommen
Hannover. Der Bezirksvorsitzende der AWO Axel Plaue fordert die Bundesregierung auf, schnellstmöglich für flexible Regelungen beim Bundesfreiwilligendienst zu sorgen. "Wenn alle Wohlfahrtsverbände und selbst die Bayerische Sozialministerin Haderthauer die organisatorischen Missstände bei dessen Einführung heftig kritisieren, dann kann man das nicht auf Unwilligkeit oder Unvermögen der Verbände schieben," sagt Plaue heute in Hannover. Das alle Beteiligten unter einem enormen Zeitdruck das bereinigen müssen, was die Regierung Merkel und ihr inzwischen zurückgetretener Verteidigungsminister mit der fast überfallartigen Abschaffung des Zivildienstes an Chaos angerichtet haben, erfordert Kooperation und die Bereitschaft der Regierung zu vertrauensvollem, unbürokratischem Handeln.
„Es ist nicht hinnehmbar, dass die finanzielle, aber vor allem die organisatorische Verantwortung für ein Gelingen des Bundesfreiwilligendienstes jetzt allein bei den Trägern hängen bleiben soll“ , sagt Axel Plaue. "Wenn wir z.B. das Kindergeld für die "Bufdis" vorstrecken sollen, dann bedarf das klarer Regelungen für dessen Rückzahlung. Und wenn die Bundesregierung Quoten für das Freiwillige Soziale Jahr und den Bundesfreiwilligendienst mit der Androhung von finanziellen Restriktionen verbinden will, dann muss die Politik einem solchen Erpressungsversuch endlich in den Arm fallen. Ich wünsche mir sehr, dass die Niedersächsische Sozialministerin Özkan dabei dem Beispiel ihrer Bayerischen Kollegin folgt."
Plaue betont ausdrücklich, dass die AWO als eine Organisation die auf Ehrenamtlichkeit und freiwilliges Engagement für die demokratische Gesellschaft setzt, den Bundesfreiwilligendienst immer nachdrücklich unterstützt hat und weiter unterstützt. Sie hat dazu die bundesweite und öffentlichkeitswirksame Kampagne "freiwillich" entwickelt.
Die Homepage www.awo-freiwillich.de und die Facebookseite „AWO freiwillich“ sind die zentralen Elemente der Kampagne. Auf der Homepage können sich Interessierte nicht nur über die Möglichkeiten der Freiwilligendienste informieren, sondern auch über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten. Zudem ist eine Datenbank im Aufbau, die eine direkte Suche nach Einsatzstellen ermöglichen wird. Bei Facebook können sich Interessierte und Teilnehmer miteinander vernetzen, Beiträge über ihre Dienste posten und andere Einträge kommentieren. Die Kampagne wird unterstützt von VIVA und der Glücksspirale.











