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Der Mops ist los in der Porzellanmanufaktur Fürstenberg

12.07.201111:40 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Der Mops ist los in der Porzellanmanufaktur Fürstenberg
Mopsdose von 1760 (c) Porzellanmanufaktur Fürstenberg
Mopsdose von 1760 (c) Porzellanmanufaktur Fürstenberg

(openPR) Die Porzellanmanufaktur Fürstenberg ist auf den Hund gekommen, genauer gesagt auf den Mops. Die neue Ausstellung im Museum des Schlosses heißt „Mops! Kitsch - Kunst - Kultur. Eine Kulturgeschichte des Mops“ und zeigt noch bis zum 21. August allerlei ungewöhnliche Exponate rund um den kleinen Hund.



Besucher können in verschiedene Formen der Mops-Verehrung aus vier Jahrhunderten eintauchen und dabei sowohl kostbare Objekte als auch Kitsch bewundern. Von Fotografien bis hin zu Porzellanfiguren oder Fast-Food-Verpackungen zeigt die Ausstellung den Mops in allen Farben und Facetten.

Seit dem 17. Jahrhundert bereits waren Möpse beliebte Schoßhunde der Damen und Herren von Stand, vor allem im 18. Jahrhundert kamen sie so richtig in Mode. Insbesondere die vom strengen Hofzeremoniell gelangweilten hohen Damen der Adelsgesellschaft suchten Zerstreuung in Spiel und Unterhaltung. Der Mops war dazu ideal geeignet. Es ist daher kaum verwunderlich, dass es aus dieser Zeit so viele luxuriöse Mopsdarstellungen, insbesondere als Porzellanfiguren gibt, wie sie in der Ausstellung zu finden sind.

Im 19. Jahrhundert verlor sich die Beliebtheit des Mops. Sein harmlos-freundliches Gemüt passte nicht mehr zum männlichen Dominanzverhalten, das sich in harter Arbeit, militärischem Durchhaltevermögen und Nationalismus äußerte. So wurde der Mops als schnarchender, fetter „Damentröster“ verhöhnt. Doch blieb er beliebtes Motiv für Scherz-, Gruß- und Kinderpostkarten, für Grafiken, Figuren und drollige andere Artikel. Der Mops gehörte auch mit auf die ersten Familienfotos, wie eine umfängliche Privatsammlung in der Ausstellung präsentiert.

Nach 1900 drohte der Mops in Deutschland fast gänzlich zu verschwinden, bis immer mehr Menschen den freundlichen und liebenswürdigen Charakter dieser kleinen Persönlichkeiten wiederentdeckten. Heute ist der Mops wieder in Mode gekommen. Irgendwann in den 1990er Jahren begann die Renaissance des Mops. Hollywood tat sein Übriges zur Mopswelle mit dem Animationsfilm "Pocahontas" und Mops "Percy“, der 1995 in die Kinos kam, und mit dem Zigarre rauchenden Mops "Agent Frank", der seit 1997 die "Men in Black" auf ihrer Jagd nach bösen Außerirdischen unterstützt.

Die Ausstellung ist bis zum 21.08.2011 immer dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Nähere Informationen gibt es beim Museum im Schloss der Porzellanmanufaktur Fürstenberg unter 05271-401161 oder www.fuerstenberg-porzellan.com.

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