(openPR) Am 24. Juli 1911 entdeckten Forscher bei einer Expedition die Ruinen der Inka-Stadt. Heute zählt Machu Picchu zu den größten Touristenattraktionen Südamerikas. Projects Abroad | Projekte weltweit unterstützt den Erhalt des Inka-Erbes in den umliegenden Stätten des Heiligen Tals.
Berlin, 30. Mai 2011 – Vor 100 Jahren, am 24. Juli 1911, machte eine Forschergruppe der Universität Yale in den Höhen des Berges Machu Picchu eine beeindruckende Entdeckung. Auf 2.360 m Höhe fanden sie eine Ruinenstadt der Inkas. Die nach dem Berg benannte Anlage zählt heute zu den bekanntesten Inka-Stätten und wird täglich von mehr als 1.000 Touristen besucht. In Zusammenarbeit mit dem Instituto Nacional de Cultura engagiert sich Projects Abroad | Projekte weltweit für den Erhalt und die Restaurierung der Inka-Stätten im Valle Sagrado.
Dort, im Heiligen Tal der Inkas, werden noch heute weitere Terrassenanlagen entdeckt, die von den Inkas für landwirtschaftliche Zwecke genutzt wurden. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden zum einen die brachliegenden Terrassen rekonstruiert. Zum anderen soll der Touristenstrom nach Machu Picchu durch die Begehbarmachung anderer Stätten umgeleitet und so reduziert werden.
„Ziel des Projektes ist, die Gegend touristisch interessant zu machen und der Bevölkerung den historischen Wert der Inka-Anlagen näherzubringen. Daraus ergibt sich eine Vielzahl von kleinen Projekten: Die Arbeit auf den Terrassen, archäologische Ausgrabungen und verschiedene Arbeiten in und für die örtliche Gemeinde.“ Daniel, ehemaliger Freiwilliger im Inka-Projekt
Derzeit arbeiten die Freiwilligen von Projects Abroad | Projekte weltweit an einer Inka-Stätte nahe Huyro in der Provinz La Convención. Dort helfen sie bei der Restaurierung von Mauern, beim Freilegen von Terrassen, beim Anlegen von Pfaden, sowie bei der kartographischen Erfassung der Ruinen. Für das Projekt werden ganzjährig Teilnehmer angenommen. In der Regenzeit zwischen Dezember und März liegt der Schwerpunkt auf der Gemeindearbeit.













