(openPR) HWWI-Prognose untermauert Arbeitsmarkt-Einschätzung von Papmehl Management Consulting
Spiegel-Online berichtete vergangene Woche, dass Ökonomen bereits in vier Jahren eine Vollbeschäftigung in Deutschland erwarten. So hält das Hamburger Weltwirtschaftsinstitut HWWI eine Arbeitslosenquote von unter fünf Prozent bis 2015 für wahrscheinlich. Von Vollbeschäftigung sprechen Ökonomen in der Regel dann, wenn die Arbeitslosenquote weniger als fünf Prozent beträgt.
Bereits im November letzten Jahres sagt Papmehl Management Consulting einen gravierenden Wandel am Arbeitsmarkt voraus (www.papmehl.com). Als Ergebnis des globalen Wettbewerbs, einhergehend mit dem demographischen Wandel in Deutschland, sei ein drastisch verschärfter Wettbewerb um Mitarbeiter und Fachkräfte zu erwarten, prognostizierte André Papmehl. Nach seiner Einschätzung sind es in Zukunft nicht mehr Arbeitnehmer, die sich bei den Unternehmen bewerben müssen. Vielmehr werden Unternehmen geeignete Bewerber identifizieren und sich im Anschluss bei diesen bewerben müssen. Namenhafte Institute wie das HWWI und IAB bestätigen nun diese Trendwende und stellen für spätestens 2020 eine Vollbeschäftigung in Aussicht.
Vollbeschäftigung geht immer mit verschärfter Konkurrenz, nicht nur um die sogenannten High-Potentials, sondern auch um Fachkräfte und Mitarbeiter einher. Unternehmen sind folglich gut beraten, auf die veränderten Rahmenbedingungen schnell und angemessen zu reagieren. Die von Papmehl Management Consulting genannten Maßnahmen, zur erfolgreichen Bewältigung dieses gravierenden Wandels am Arbeitsmarkt, werden durch den Spiegel-Artikel ebenfalls bestätigt:
• Forcierung von Entwicklungschancen für Frauen und Ältere
• Verstärkte Investitionen in Bildung und Lebenslanges Lernen
• Gezielte Gewinnung und Bindung von Talenten auch aus dem Ausland
• Verbesserungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
• Gezielte, flankierende Fördermaßnahmen durch die Politik
Verkürzte politische Aussagen (wie Kinder statt Inder) bzw. populistische Forderungen nach einem Zuwanderungsstopp sind kontraproduktiv, auch weil sie zu Wettbewerbsnachteilen für die deutsche Wirtschaft führen. Gerade indische Talente finden problemlos interessante Arbeitsplätze in Ländern wie den USA oder Canada und das Handwerk freut sich über motivierte Auszubildende aus Tschechien oder Polen.
Die verzögerte bzw. halbherzige Öffnung des deutschen Arbeitsmarktes muss insofern als strategischer Fehler der Schröder-Regierung bezeichnet werden. Denn der Zuzug mittel- und osteuropäischer Arbeitnehmer ab Mai 2011 wird dazu beitragen, den garvierenden Arbeitskräftemangel in wichtigen Industrie- und Dienstleistungsbranchen in Deutschland zu reduzieren. Ebenfalls wird die Zuwanderung einen Rückgang der Schwarzarbeit und Scheinselbstständigkeit zur Folge haben. „Dies alles wird zu mehr Wohlstand und einem zusätzlichen Wirtschaftswachstum von 0,3 Prozent im Jahr in Deutschland führen“, wie der EU-Sozialkommissar Laszlo Andor zutreffend in einem aktuellen Welt-Interview anmerkt.
Papmehl Management Consulting unterstützt Unternehmen bei einer erfolgreichen Bewältigung von Herausforderungen im Bereich Personalmanagement. André Papmehl verfügt über rund zwei Jahrzehnte internationale Führungserfahrung in angesehenen Unternehmen wie Daimler & Robert Bosch und hat zahlreiche Publikationen zu innovativen Management Themen verfasst. Vor Gründung des eigenen Beratungsunternehmens war er zuletzt als Personalchef von Amazon in Deutschland tätig.










