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"Wir wollen genau verstehen, wie der jeweilige Manager vorgeht."

Bild: "Wir wollen genau verstehen, wie der jeweilige Manager vorgeht."
Alexander Stütz
Alexander Stütz

(openPR) Interview mit Alexander H. Stütz, Geschäftsführer, Portfolio Concept GmbH
zur portfolio pro Serie – der Fondsverwaltung von Portfolio Concept in Form von Managed Accounts



chili assets: Herr Stütz, Ihre hauseigene Fondsvermögensverwaltung, die Sie in Form von Managed Accounts anbieten, hat im vergangenen Jahr eine sehr gute Leistung abgeliefert. Die gesamte portfolio pro Serie konnte das Jahr 2010 positiv beenden. Die Ergebnisse verliefen exakt im Rahmen der verschiedenen Risikoabstufungen „Sicherheit“ (+2,6%), „Ertrag“ (+5,8%), „Balance“ (+9,5%), „Wachstum“ (+15,9%) und „Dynamik“ (+18,2%). War das Jahr 2010 ein Jahr, in dem Sie besonders gut mit den Märkten zurecht gekommen sind?



Alexander Stütz: Wir sind mit der Wertentwicklung in 2010 sehr zufrieden. Zumal historisch niedrige Zinsen es nicht leicht machten, mit sicheren Wertpapieren Geld zu verdienen. Unser systematisches Vorgehen bei der Optimierung der Portfolios führte dazu, dass stabile Trends von uns erkannt und übergewichtet wurden. Ohne dabei eine angemessene Diversifikation außer Acht zu lassen.

chili assets: Können Sie unseren Lesern bitte den Anlageprozess erläutern?

Alexander Stütz: Im ersten Schritt werden interessante Investmentfonds qualitativ vor ausgewählt. Dies geschieht im direkten Kontakt mit der Fondsgesellschaft. Wir wollen genau verstehen, wie der jeweilige Manager vorgeht. Die so selektierten Fonds sind interessanterweise nicht unbedingt diejenigen mit der besten Performance. Denn solche enttäuschen künftig oftmals. Vielmehr gilt es, die Kandidaten zu finden, die repräsentativ für ihr Investmentthema sind und eine hohe Zuverlässigkeit erwarten lassen. Im zweiten Schritt wird mittels einer hauseigenen softwaregestützten Methodik für alle Kandidaten der erwartete Ertrag in Relation zum angenommenen Risiko gestellt. Die Besten werden schließlich unter Berücksichtigung der jeweiligen Anlagerichtlinie zu einem effizienten Musterportfolio zusammen gefügt. Der Anlageausschuss entscheidet auf dieser Grundlage monatlich über die konkrete Zusammensetzung der Depots. Laufende Wertentwicklung und Risiken werden kontinuierlich überwacht.

chili assets: Welchen Teil der Performance verantwortet die Anlagestrategie, bzw. das Management und welche Rolle spielt das Marktumfeld?

Alexander Stütz: Unser Bestreben ist es, längerfristig überdurchschnittliche Renditen bei reduzierten Schwankungsrisiken zu erzielen. Das Marktumfeld spielt auf kurze bis mittlere Sicht eine bedeutende Rolle.

chili assets: Wie flexibel kann Ihre Vermögensverwaltung mit den sich ändernden Märkten verfahren? Gibt es beispielsweise feste Investitionsquoten für bestimmte Asset-Klassen?

Alexander Stütz: Die Anlagerichtlinien sehen in den einzelnen Portfolioklassen lediglich maximale Grenzen für Aktienfonds und Fonds mit aktienähnlichem Risiko vor. Es steht uns frei, bei negativen Perspektiven vollständig aus den betroffenen Märkten auszusteigen. Ein Mindestmaß an Diversifikation werden wir jedoch immer einhalten.

chili assets: Die bisher größten Verluste innerhalb der portfolio pro Serie sind eng mit den drastischen Kursrückgängen der globalen Finanzmärkte verknüpft, die durch die Finanzkrise 2008 verursacht wurden. Sind Ihrerseits Maßnahmen getroffen worden, die in einer potentiell erneuten Krisensituation Verluste stärker begrenzen würden?

Alexander Stütz: Die Finanzkrise hat kurz nach Auflegung der portfolio pro Serie voll zugeschlagen. Zu diesem Zeitpunkt waren noch kaum Kunden investiert und wir hatten zunächst mit einer relativ statischen Grundausrichtung begonnen. Dem entsprechend verlief die Wertentwicklung eng korreliert mit den Märkten. Wir gehen davon aus, dass sich unser systematischer Anlageprozess, der inzwischen auf die portfolio pro Serie übertragen wurde, im Falle einer künftigen Rezession entsprechend positiv auswirken wird. Ein Praxisbeispiel dafür liefert der von uns gemanagte Dachfonds advantage dynamisch OP.

chili assets: Wie viele Personen in Ihrem Haus sind mit der Betreuung der portfolio pro Accounts befasst? Und wer ist letztendlich verantwortlich für die Anlageentscheidungen?

Alexander Stütz: Um die portfolio pro Serie kümmern sich sechs Personen in unterschiedlichen Funktionen. Die Anlageentscheidungen werden durch den vierköpfigen Anlageausschuss getroffen.

chili assets: Auf welchen Investments und welchen Zielmärkten liegt zurzeit der Fokus des Managements?

Alexander Stütz: Unser Fokus liegt stark auf Anleihen und Aktien der Schwellenländer. Denn dort finden wir hohes Wirtschaftswachstum und auch attraktive Zinskupons. Die rasch fortschreitende Globalisierung ist aber auch von Problemen begleitet. Mehr als 1 Milliarde Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser und die Kosten für Nahrungsmittel explodieren weltweit. Unternehmen, die sich um entsprechende Lösungen kümmern, haben künftig besonders gute Chancen. In Rohstoffen und inflationsgeschützten Anleihen sehen wir zudem ein probates Mittel, die Anleger vor möglichen Risiken einer Geldentwertung zu schützen.

chili assets: Welche Vorteile vermögensverwaltender Managed Accounts sehen Sie im Vergleich zu einer herkömmlichen Vermögensverwaltung oder auch einer Vermögensverwaltung im Mantel eines Dachfonds? Wo liegen Parallelen?

Alexander Stütz: Die Vorteile gegenüber Dachfonds liegen vor allem in der Transparenz. Anleger investieren in eine klar definierte Struktur und können die einzelnen Anlageentscheidungen sowie die ausgewählten Fonds jederzeit online mit verfolgen. Mit der portfolio pro Serie haben wir zudem bewusst eine Vermögensverwaltung geschaffen, die bereits für geringe Anlagesummen und für Sparpläne zum Vermögensaufbau eine preisgünstige Lösung bietet. Wesentliche Interessenkonflikte sind ausgeschlossen. Denn Umschichtungen innerhalb der Portfolios sind komplett kostenlos. Wir als Vermögensverwalter verdienen nicht am Umsatz, sondern partizipieren über die Verwaltungsgebühr am Erfolg der Anleger.

chili assets: Wie sieht die Kostenbelastung konkret in der portfolio pro Serie aus und auf welche Anleger ist dieses Angebot abgestimmt?

Alexander Stütz: Die portfolio pro Serie bietet mit ihren fünf Risikoklassen ein vollständiges Angebot für alle Anleger, die eine kosteneffiziente und transparente standardisierte Vermögensverwaltung wünschen. Auch eine Verrentung von Kapital sowie Programme zum Vermögensaufbau können durch die Funktionalitäten des Spar- und Entnahmeplans flexibel gestaltet werden. Je nach gewählter Portfolioklasse wird für die Managementleistung eine Verwaltungsgebühr zwischen 0,71 bis 1,43 % (inkl. MwSt.) jährlich in Rechnung gestellt. Die Depotbank ebase erhält ein pauschales Depotführungsentgelt von 57,12 € (inkl. MwSt.). Im Gegenzug entfallen die sonst üblichen Ausgabeaufschläge bei Investmentfonds vollständig. Übrigens spiegelten die eingangs von Ihnen erwähnten Ergebnisse die reale Wertentwicklung der Portfolios nach Abzug aller Kosten und Abgeltungssteuer wider.

chili assets: Ohne die Glaskugel auspacken zu müssen: Wie sehen Sie die Entwicklung in 2011? Mit welchen Stolpersteinen müssen Anleger und Anlageexperten voraussichtlich rechnen und wie werden Sie damit umgehen?

Alexander Stütz: Wir sind für 2011 grundsätzlich optimistisch gestimmt und sehen in Aktienanlagen, trotz der nicht mehr so günstigen Bewertungen, sowie in aktiven alternativen Strategien das größte Potenzial. Die bestehenden Risiken mahnen jedoch weiterhin zur Vorsicht. Gerade in den Schwellenländern ist der Konjunkturzyklus weit fortgeschritten. Wir sind daher darauf eingestellt, bei neuen Entwicklungen gegebenenfalls rasch umzuschichten.

chili assets: Herr Stütz, vielen Dank für Ihre Antworten und weiterhin so gutes Gelingen bei der Fondsselektion für Ihre Kundenportfolios.



Personenprofil Alexander H. Stütz

Alexander Stütz absolvierte als Zeitsoldat erfolgreich ein Studium der Luft- und Raumfahrttechnik an der Universität München. Während seiner anschließenden Tätigkeit im Bereich Luftfahrt legte er ab 1992 berufsbegleitend mehrere US-amerikanische Brokerprüfungen ab und studierte an der FernUniversität Hagen Betriebswirtschaft. Seit 1996 hatte er Positionen als Geschäftsführer der schweizerischen Tochter der deutschen Wertpapierhandelsbank Hornblower Fischer, zuletzt als Vertriebsleiter dieser Unternehmensgruppe in Frankfurt, inne. Von 2001 bis 2005 war Alexander H. Stütz Vorstand der Vermögensverwaltungsgesellschaft Stütz & Cie Kapital AG in Bonn. Seit 2005 leitet er die Vermögensverwaltung bei Portfolio Concept und wurde im Oktober 2010 als weiterer Geschäftsführer ernannt.

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