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Mandoki: Es gibt keine stolzeren Biografien als die der Ostdeutschen

17.02.201114:05 UhrKunst & Kultur

(openPR) - Star-Musiker ist voll des Lobes über die Menschen in den neuen Ländern -

Berlin, 15. Februar – Der international renommierte Schlagzeuger und Musikproduzent Leslie Mandoki (58) ist mehr als 20 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch ganz begeistert von der historischen Leistung der Ostdeutschen. „Wer sonst hat jemals eine Diktatur zu Fall gebracht, ohne dass auch nur ein einziger Schuss fiel?“ Darum gebe es „keine stolzeren Biografien als die der 16 Millionen Ostdeutschen“, sagt Mandoki in einem am Dienstag vorab veröffentlichten Interview der Zeitschrift „Super Illu“. „Diesen Stolz können sogar die Stasi-Mitarbeiter teilen, die nicht zur Waffe gegriffen haben. Und die wussten da schon, dass sie später eine problematische Biografie haben werden. Das kann man nur toll finden.“ Leslie Mandoki ist gebürtiger Ungar. Im Jahr 1975 war er über Österreich nach Deutschland geflüchtet und lebt seitdem in Bayern. Bekannt wurde er zunächst als Mitglied der Band Dschinghis Khan („Moskau“). Heute arbeitet er gemeinsam mit Weltstars wie Phil Collins, Jennifer Rush und Lionel Richie oder auch dem deutschen Rapper Sido.

Kein Verständnis zeigt der Musiker für Kritiker aus dem Westen, die die hohen Kosten der Wiedervereinigung bemängeln: „Ich bin überzeugt, dass die
Wiedervereinigung kein Geld gekostet hat. Die Misswirtschaft der DDR hat Geld gekostet, auch wenn die Menschen fleißig gearbeitet haben. Aber nicht die Einheit“, erklärt Mandoki. Gleichzeitig zeigt er sich überzeugt, dass es immer noch deutliche Unterschiede zwischen den Menschen in Ost- und West gibt. „In Ostdeutschland gibt es viel Miteinander, Wärme, Nachbarschaft. Arbeiten ist nicht nur Broterwerb, sondern mehr eine soziale Zusammenkunft. Dieses Miteinander, unter dem Druck der Diktatur entstanden, zeichnet viele Menschen aus.“ Die unterschiedlichen Charaktereigenschaften zwischen Ost- und Westdeutschen kann man nach seinen Erfahrungen sogar bei ganz alltäglichen Begegnungen spüren. „Wenn man auf einer Party einen Wessi trifft, schaut der sich während des Gesprächs immer wieder um, ob da noch ein wichtigerer Gesprächspartner auftaucht. Der Ossi konzentriert sich auf das Gespräch“, erklärt der Musiker.

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