(openPR) * Neue deutsche Gemütlichkeit mit "Pimp my Home"
* "Entgrenzung" der Wohnbereiche schreitet fort
* Materialehrlichkeit und viel Licht
* Die Wohnung soll der Seele gut tun
So entsteht immer ausgeprägter ein Wohnstil, den wir als "neue deutsche Gemütlichkeit" bezeichnen. Im Charakter dieses Stils sind Cooles und Verspieltes vereint. Das wird auch dadurch ermöglicht, dass die Menschen in der eigenen Wohnung ihre facettenreiche Persönlichkeit demonstrieren wollen. Zu Hilfe kommt dabei in der aktuellen und kommenden Saison der große Leitgedanke des "Pimp my Home".
Das Zuhause wird zum sozialen Mittelpunkt
Klar ist, dass einem das eigene Zuhause immer wichtiger wird. Menschen verbringen heute rund 90 Prozent ihrer Zeit in Innenräumen. Neue Studien belegen, dass das eigene Zuhause zum sozialen Mittelpunkt avanciert und daher Kneipen- oder Restaurantbesuche immer mehr ersetzt. Natürlich tragen auch Smartphones, Netbooks oder Tablet-Computer als Kommunikationsmittel zu diesem Rückzugstrend bei.
Nachhaltigkeit durch Ressourcenschonung
Grundsätzlich steht bei allen neuen Möbeln gutes Design und eine gute Qualität im Vordergrund. Beide Faktoren sind Eintrittskarten für den Markt. Im Faktor Qualität wird das Thema "Nachhaltigkeit" immer wichtiger. Im Lebensmittelbereich ist es das Thema Bio, bei Freizeitaktivitäten ist es die Natur und bei Konsumgütern das Thema Nachhaltigkeit, das die Menschen bewegt. Hier sind wir erst am Anfang einer großen Green-Line-Welle.
Formen
Polstermöbel werden wieder kleiner. Die Funktionen bleiben aber. Umklappen und den ursprünglichen Zweck verändern macht eben Spaß und Sinn. Natürlich sind auch große Wohnlandschaften noch im Angebot, aber die Industrie will auch die Menschen mit begrenztem Platzangebot bedienen können.
Farben
Die Megatrendfarbe Weiß bei Möbeln wird bleiben. Weiß kann mit jeder anderen Farbe gut kombiniert werden. Weiß ist zurückhaltend, ja fast neutral. Starke Farbakzente setzen bei all dem Weiß kraftvolle Unis beispielweise bei Zierkissen, Accessoires oder kräftig einfarbig gestrichenen Wänden. Ebenso passen auch die Retromuster der Tapetendesigner oder die anderen bunten Muster gut zu weißen Möbeln. Das Motto lautet: Mut zur Farbe, in angenehmer Kombination! Bei den Unis der Bezugsstoffe sind Blautöne - von Petrol bis Mint - gefragt und das große Spektrum der Naturtöne. Diese finden sich auch bei Oberflächen von Kastenmöbeln oder im Küchenfrontenbereich wieder. In Anlehnung an die 1970er Jahre spielen vereinzelt auch Orange und Apfelgrün eine Rolle. Schließlich kommt der Klassiker der 1980er Jahre, die Farbe Schwarz, im Polsterbereich, aber auch bei Kastenmöbelfronten zurück.
Muster
Streifen, florale Stoffe, abstrakte Grafik, das Thema Muster bei Bezugsstoffen ist sehr vielfältig. Auch das Ornament bleibt als opulentes Dessin beliebtes Thema. Bei allen Stoffen spielt das haptische Erleben eine große Rolle. Viele Stoffe sind nicht mehr glatt, sondern haben eine reliefartige Struktur, die zum Sitzen einlädt und anschmiegend wirkt.
Oberflächen
Im Trend liegen Glas, Stein, Holz und einzelne Metalle wie Edelstahl. Glas wird in der kommenden Saison gern als Front eingesetzt.
Hölzer
Die gute alte Eiche erlebt einen wahren Auftrieb. Als Tisch, Bett oder Schrank, modern ist die Eiche, weil man sie in ihrer ursprünglich sanften Holzfarbe belässt und nicht mehr dunkel-rustikal beizt. Der Nussbaum behält seine wichtige Stellung. Er wirkt wertig und elegant. Die hochwertige Kirsche mit ihren zarten, rötlichen Anklängen spielt eine herausragende Rolle. Die Verwendung heimischen Holzes, auch Obstholzes, wird den Käufern wichtiger. Im helleren Farbspektrum bleiben Buche, Ahorn, Esche, Erle und Birke.













