(openPR) In den „Weinberg der Klassik“ lockt das Mosel Musikfestival 2011, kaum dass die letzten Töne der Jubiläums-Saison „25 Jahre Mosel Musikfestival“ verklungen sind. Vom 24. Juni bis zum 3. Oktober 2011 hat sich das Festival ganz dem harmonischen Miteinander von außergewöhnlichen Spielorten und nicht alltäglichem Repertoire verschrieben. Im Festivalsommer 2011 werden mit rund 50 Konzerten ungefähr 30 Veranstaltungsorte entlang der Mosel bis nach Luxemburg bespielt. Ein Spannungsbogen von Bach, Händel, Mozart über Arvo Pärt hin zur Moderne durchzieht das Programm und beweist, dass der Begriff „Klassik“ sehr lebendig ist und viele interessante und neu zu entdeckende Aspekte in sich birgt. Der Kartenvorverkauf beginnt am 6. Dezember 2010 an allen bekannten Vorverkaufsstellen und unter www.moselmusikfestival.de.
In einer der ältesten Klostergründungen Westeuropas, der ehemaligen Abteikirche St. Maximin in Trier, feiert das Mosel Musikfestival seine Eröffnung am 24. Juni 2011. Der Stargeiger Vadim Repin bestreitet den glanzvollen Auftakt mit der Deutschen Radio Philharmonie unter Mario Venzago. Auf dem Programm stehen Hochkaräter der Romantik: Webers Ouvertüre zur Oper „Der Freischütz“, Bruchs Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26 und Bruckners Sinfonie Nr. 7 E-Dur.
„Officium“ mit dem großen norwegischen Saxophonisten Jan Garbarek und dem Hilliard Ensemble schrieb Musikgeschichte. Im Nachtkonzert am 15. Juli kehrt diese einzigartige Musikerkonstellation mit „Officium novum“ zurück in die Konstantin-Basilika und vollendet damit ein Triptychon spektakulärer Konzerterlebnisse. Bereits 1997 und 1999 erschütterten die Vorgängerprogramme „Officium“ und „Mnemosyne“, mittelalterliche Gesänge mit Jazzklängen des 20. und 21. Jahrhunderts, die ehemalige römische Palastaula mit wahren Beifallsstürmen.
Mehr denn je geben sich 2011 frisch gekürte internationale Echo-Klassik-Preisträger ein Stelldichein beim Mosel Musikfestival, z. B. die Violinistin Arabella Steinbacher und der Harfenist Xavier de Maistre (im Kammerkonzert mit dem Cellisten Daniel Müller-Schott, 12.8.) und der Oboist Albrecht Mayer (17.9.).
Im Mittelpunkt der großen Sommernacht-Open-Airs stehen 2011 zwei Themen: Der Barock, in einer „Barocken Sommernacht“ – Werke von Bach, Händel, Heinichen und Vivaldi, dargeboten von Spezialisten des Fachs, dem Bachorchester des Gewandhaus Leipzig (2.7.) – und die Klassik, in einer „Großen Nachtmusik“ zu Ehren Mozarts, u. a. mit der international renommierten Sopranistin Eva Lind und der Russischen Kammerphilharmonie unter Juri Gilbo (5.8.).
Mnozil Brass, das herrlich unangepasste Septett mit „angewandter Blechmusik für alle Lebenslagen“ genießt Kultstatus beim Mosel Musikfestival. Nach großartigen Erfolgen 2007 und 2009 stellen die unkonventionellen Herren aus Wien am 30. Juni ihr allerneuestes Programm vor. Das Wandelkonzert in den nächtlichen Gemäuern des Cusanusstifts war die „musikalische Geburtsstunde“ des Mosel Musikfestivals 1985 und darf seitdem in keinem Festivalprogramm mehr fehlen. 2011 geben die Stuttgarter Saloniker unter ihrem Kapellmeister Patrick Siben und der junge Pianist Philipp Vitkov den Ton an (16.7.). Quasi über Nacht avancierten die Sommerlichen Orgelkonzerte mit Werken Händels 2009 zum Publikumsmagneten. Im dritten Jahr wird die erfolgreiche Reihe mit vier Orgelkonzerten abgeschlossen (10.9.).
In besonderem Maße widmet sich das Mosel Musikfestival im Dreijahresturnus der Nachwuchsförderung – auf einem Instrument, das derzeit durch hochtalentierte Nachwuchskünstler rasant von Staub und Klischees befreit wird: die Orgel. 2011 ist es wieder so weit – eine neue Generation junger Organisten wetteifert im 6. Internationalen Orgelwettbewerb um den Hermann-Schroeder-Preis (22. und 24.9.).
Der Kreis schließt sich mit dem Schlussakkord am 3. Oktober 2011: In der Konstantin-Basilika in Trier treffen Mozart und der zeitgenössische Komponist Arvo Pärt (*1935) aufeinander.
Wie in jedem Jahr unterhält das Mosel Musikfestival Brücken zum Kultursommer Rheinland-Pfalz. Dessen Motto 2011 – „Natürlich Kultur“ – kommt dem Festival in besonderem Maß entgegen: „Wir haben Kultur natürlich immer in der Natur gemacht. Unser Motto 2011, „Der Weinberg der Klassik“, findet seine Entsprechung nicht nur in außergewöhnlichen Spielstätten vor herrlicher Landschaft, sondern auch in unkonventionellen Konzertformaten: „Musik zwischen den Fässern – die Musikanten kommen“ ist brandneu und verwandelt drei herausragende Weingüter der Region in von Reben umgebene „Konzertsäle“ für geradezu bacchantischen Musikgenuss (30.7.)“, freut sich der Festivalintendant Hermann Lewen.
Seit seiner Gründung im Jahr 1985 verwandelt das Mosel Musikfestival die Mosel-Region von Luxemburg über Trier, Bernkastel-Kues, Cochem hin zur Mündung am Deutschen Eck in Koblenz in eine klingende Konzertbühne – anfangs mit nur 15 Veranstaltungen. Heute ist es mit 50 Konzerten das älteste und größte international ausgerichtete Festival für Klassische Musik in Rheinland-Pfalz und eines der größten in Deutschland. Ziel des Programms aus Klassik, Kammermusik, Open-Air-Konzerten und „musikalischen Seitensprüngen“ ist es, eine der ältesten und schönsten WeinKulturLandschaften Europas kulturtouristisch neu zu beleben.
Mehr Informationen, Termine und Tickets sowie Bildmaterial und Presseinformationen unter www.moselmusikfestival.de.









