(openPR) Elektrofahrräder verzeichnen eine steigende Nachfrage. Neue Antriebstechniken, innovative Akkusysteme haben den Trend im Elektrozweiradmarkt noch verstärkt. Viele Händler wollen an dieser Entwicklung partizipieren, oft zu Lasten der Qualität der Beratung und des Serviceangebots.
Vor diesem Hintergrund führte die Rainer Daut Beratung im November 2010 eine Testkaufaktion für Elektrofahrräder bei ausgewählten Händlern in Bayern und Baden-Württemberg durch. Insgesamt wurden 30 Händler von vier verschiedenen Käufertypen an unterschiedlichen Tagen besucht. Mittels eines definierten Fragenablaufs und Notensystems erfolgten die Verkaufsgespräche durch die Testkäufer.
Die Auswahl der Händlertypen umfasste den
• filialisierten Großhändler Fahrradhandel
• klassischen Fahrrad-Fachhandel-Einzelbetrieb
• System-Spezialfachhandel für Elektrozweiräder
Die Ergebnisse der Testkäufe zeigen deutlich differenzierte Profile. Sowohl bei der Auswahl, als auch in der Beratungsqualität zu Elektrofahrrädern hat der System-Spezialfachhandel die Nase vorn. Die Stärken im Vergleich zum Großflächen-Fahrradhändler zeigt der klassische Fahrrad-Facheinzelhandel ebenfalls in der Beratungsqualität, wobei er in der Auswahl flächenbedingt am schlechtesten abschneidet.
Ein weiteres Ergebnis der Testkaufaktion war: Bei „unschlüssigen Käufern“ argumentierte der Großflächenhandel überwiegend mit Preisnachlässen, während der klassische Fahrradhändler und die System-Spezialfachhändler zusätzliche kostenfreie Serviceleistungen anbieten.
Fazit: Verbraucher, die beim Kauf eines Elektrofahrrades Wert auf umfassende Beratung, breite Modellauswahl und durch Verleihmöglichkeiten Räder ausgiebig in der Praxis testen wollen, werden beim System-Spezialfachhandel am besten bedient.













