(openPR) Wie man aus Festtagspost richtig Nutzen zieht
- Weihnachtsgrüße gegen den Trend
- Festtagspost braucht gutes Timing
- Originelle Texte sind das A und O
Berlin (dentcollege/01.11.2010) „Weihnachtsgrüße für Patienten sollten einen bleibenden Eindruck hinterlassen“, rät Kerstin Schulz, PR-Beraterin für Zahnärzte und Ärzte. Seit mehr als 15 Jahren entwickelt sie Patiententexte, zum Jahresende besonders oft spezielle Festtagsbriefe. Gängige Weihnachtskarten sind für sie out. Statt dessen plädiert sie für originelle und vor allem antizyklische Grüße, um einen echten Erinnerungswert zu schaffen. Der 1. Advent eignet sich dafür ebenso wie der Nikolaustag. Ganz Mutige ignorieren Weihnachten und schicken ihre Patientenpost erst zum Jahreswechsel raus. Die Vorteile liegen auf der Hand. Weihnachten ist der Briefkasten bei den meisten Leuten voll. Am Nikolaustag oder am 2. Januar hat man viel bessere Chancen, die erhoffte Aufmerksamkeit zu erhalten. Vorausgesetzt, die Grüße sind originell verfasst. „Es geht um eine Überraschung für die Patienten“, so Kerstin Schulz, „nicht um eine lästige Pflicht!“. Für den PR-Profi ist der November eine gute Zeit, Weihnachtsgrüße und deren Versand professionell zu planen.
Als erstes sollte klar sein, ob nur ausgewählte Patienten oder alle Post bekommen. Das ist nicht nur für das Image wichtig, sondern auch für die Kosten. Danach wird festgelegt, wann die Post beim Patienten sein soll. Nikolaustag z. B. ist am 6. und nicht erst am 10. Dezember. Stimmt das Timing nicht, verpufft die Überraschung. Deshalb muss man den Faden von hinten aufrollen. Wie lange ist die Post unterwegs? Wann muss sie also abgeschickt werden, um pünktlich am 6.12. beim Patienten einzutreffen? Erledigt eine Agentur den Versand? Wann muss die dafür notwendige Adressliste vorliegen? Wer stellt diese Liste zusammen? Und wie werden die Patientengrüße inhaltlich gestaltet? „Genau das ist der Knackpunkt für die Weihnachtspost“, sagt Kerstin Schulz. Wer nur frohe Weihnachten wünscht und ein gutes neues Jahr, kann sich das Geld, das er ausgibt, sparen. Auf gut Deutsch: Viel Aufwand, kein Nutzen. Erst wenn man die Festtagsgrüße in einen originellen Text verpackt, tritt der AHA-Effekt ein.
Die PR-Beraterin entwickelt dafür passende Ideen. Ihre Weihnachts- und Neujahrsbriefe erzählen kleine, schöne Geschichten und versetzen den Patienten in eine angenehme Stimmung, die er mit der Praxis assoziiert. Seine Begeisterung über diese Art von Weihnachtsgrüßen wird er weitersagen. Zusätzlichen Nutzen erhält die Festtagspost, wenn man Rezepte hinzufügt, ausgefallene Geschenkideen oder Insidertipps darüber, wo in der Umgebung man die ganz besonderen Weihnachtsmärkte findet. Post zu Weihnachten überrascht nur dann, wenn der Patient in jeder Zeile und in jedem Wort die Zuwendung seiner Praxis wahrnimmt. Und wenn er dann noch Lust bekommt, seine eigenen Weihnachtskarten nicht wie üblich zu schreiben, sondern die kleine Story aus der Praxiskarte weiterzuverwenden, hat sich der Aufwand mehr als gelohnt! Denn jetzt erhält der Patient selbst Anerkennung von anderen. Dass er das seiner Praxis zu verdanken hat, merkt er sich lange. Weiter zum Thema unter www.dentcollege.de/themen/texte-schreiben.htm.












