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Die Grundsteinlegung der Interdisziplinären Notaufnahme

27.10.201008:43 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Die Grundsteinlegung der Interdisziplinären Notaufnahme
Foto: Philip Kistner
Foto: Philip Kistner

(openPR) Unter Beteiligung der Aufsichtsratsmitglieder und der direkt im Projekt involvierten Mitarbeiter des Klinikum Niederberg, der ausführenden Bauunternehmung sowie des Architekten wurde am 8. Oktober 2010 symbolisch der Grundstein für den Neubau der Interdisziplinären Notaufnahme am Klinikum Niederberg gelegt.


Damit beginnt für das Klinikum Niederberg die sichtbare Umsetzung eines der größten Projekte seit Inbetriebnahme Ende der 1970er Jahre. Allein die Um- und Neubaumaßnahmen umfassen ein Gesamtvolumen von rund 2,5 Millionen Euro.
Innerhalb der nächsten rund zehn Monate wird der Neubau entstehen und technisch sofort mit dem zu sanierenden Altbestand verbunden. Dafür waren umfangreiche Vorlaufmaßnahmen erforderlich, die seit dem Frühsommer umgesetzt wurden. Rettungsdienste erreichen die Notaufnahme vorübergehend über einen eigens zwischen Liegendeinfahrt und dem provisorischen Zugang errichteten Gerüstgang.
Der bisher chirurgisch genutzte Teil der Notaufnahme wurde so umgestaltet, dass er für die Phase der Haupt-Baumaßnahme für die Versorgung aller ambulanten Patienten geeignet ist. Damit ist auch die strukturelle Veränderung auf den Weg gebracht. Der Wartebereich wurde den zukünftigen Bedürfnissen bereits angepasst und in diesem Zuge der gesamte Flur im Bereich der Patientenanmeldung und der Anmeldetheke für die Radiologie modernisiert. Sozusagen ein kleiner Vorgeschmack auf das, was die Patienten und Besucher mit der neuen INA erwartet. Darüber hinaus musste ein Teil des Krankenhauspersonals in andere Räumlichkeiten umziehen, die entsprechend neu eingerichtet wurden.
Als Generalunternehmer ist die „August Heine Baugesellschaft AG“ beauftragt.

Die Strukturen der Interdisziplinären Notaufnahme am Klinikum Niederberg

Die Einrichtung von Interdisziplinären Notaufnahmen ist eine noch recht junge Entwicklung in deutschen Krankenhäusern, die aber immer stärker Einzug hält. Schon vor einigen Jahren gab es daher auch am Klinikum Niederberg die ersten Überlegungen, die bisherigen Ambulanzen in eine zentrale Struktur zu überführen.
So etwas funktioniert aber nicht per Handstreich, sondern bedarf langwieriger und sorgfältiger Vorbereitungsarbeit. Bekannte Arbeitsschritte und gewohnte Behandlungspfade sind zu überdenken, verschiedene eigenständige Strukturen in ein neues, gemeinsames System zu übertragen, Qualitätsrichtlinien zu erfüllen und nicht zuletzt möglicherweise notwendige bauliche Veränderungen durchzuführen.
Die „Projektgruppe INA“ am Klinikum Niederberg steht seit 2009 unter der Leitung von Sabine Wisniewski. Nachdem alle Vorbedingungen genauestens geprüft und durchgeplant waren, konnte mit der Umsetzung begonnen werden. Ein erster interdisziplinärer Erfolg war die Zulassung als „Regionales Traumazentrum im Traumanetzwerk Ruhrgebiet“ Anfang Februar dieses Jahres. Für das Zertifikat waren umfangreiche Qualitätsrichtlinien zu erfüllen, die eine zügige Notfallversorgung sicherstellen. Dazu zählten die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen, die Organisation von Patientenströmen sowie als ganz wesentliches Fundament das Zusammenspiel zwischen Klinikpersonal, niedergelassenen Ärzten und den Rettungsdiensten. Permanente Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Optimierung bestehender Prozesse begleiteten tagtäglich die Arbeit in der INA.
Für das Jahr 2010 rechnet das Klinikum Niederberg mit einem weiteren Anstieg der Patientenkontakte in der INA um rund 16 Prozent auf 35.000. Begleitet wird diese Steigerung von personellen Veränderungen in der Führungsstruktur. Der bisherige Leitende Abteilungsarzt, Dr. Horst Günnewig (Facharzt für Innere Medizin / Nephrologie), wird zum Jahresende aus dem aktiven Dienst ausscheiden. Mit Dr. Katja Scholtes (Fachärztin für Anästhesie und Notfallmedizin) gibt es seit dem 1. Oktober 2010 erstmals eine Chefärztin für die INA am Klinikum Niederberg. Dr. Scholtes war zuletzt interdisziplinäre Chefärztin der Zentralen Notaufnahme im Klinikum Hanau.

Der Leuchtturm

Die neue INA ist für das Klinikum Niederberg deutlich mehr als nur eine einfache Baumaßnahme. Sie ist auch Symbol für die Anpassung an das moderne Gesundheitswesen. Neben knappen Budgets zeichnet sich das insbesondere durch steigende Patientenkontakte und die zunehmende Forderung nach Spezialisierung, Zentralisierung und nachhaltige Qualitätssicherung aus. Alle diese Attribute werden in der neuen INA am Klinikum Niederberg erfüllt. Dabei richtete sich die Planung der baulichen Veränderungen nach den Bedürfnissen der zu verändernden Strukturen.
Mit der INA geht das Klinikum Niederberg einen wichtigen Schritt in Richtung verbesserter Patientenversorgung und des konkurrenzfähigen Erhalts in kommunaler Trägerschaft.

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