(openPR) Unternehmensgruppe mit Sitz in Emden geht neue Wege bei der Personalentwicklung / „Glückliche Mitarbeiter“ statt Gewinnmaximierung sichern die Zukunft des führenden Ferien- und Urlaubsanbieters an der Nord- und Ostsee / Managementansatz Corporate Happiness wird zur tragenden Säule
Emden/Kühlungsborn – Mehr Glück statt mehr Rendite als Unternehmensziel und der Gang der Führungskräfte für jeweils drei Tage ins Kloster - die Upstalsboom Hotel + Freizeit GmbH & Co. KG (Emden) schlägt angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels sowie der gesellschaftlichen Notwendigkeit einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie bei der Personalentwicklung ungewöhnliche Wege ein. Im kommenden Geschäftsjahr stehe bei dem führenden Ferienanbieter an der Nord- und Ostsee bei der strategischen Unternehmensentwicklung vor allem im Fokus, die mehr als „600 Mitarbeiter zufriedener zu machen“, sagte Upstalsboom-Geschäftsführer Bodo Janssen bei einem Pressegespräch in Kühlungsborn zur Vorstellung des neuen Urlaubskataloges 2011: „Nur glückliche Menschen arbeiten gerne und leisten gerne auch ein wenig mehr.“
Im 4. Quartal 2010 habe Upstalsboom begonnen, den anerkannten Managementansatz Corporate Happiness in Zusammenarbeit mit dessen Begründer, Prof. Dr. Oliver Haas aus München, in seinen mehr als 50 Hotels und Ferienwohnanlagen von Borkum bis Usedom sowie in der Zentrale in Emden umzusetzen. Damit verbunden sei auch eine Rückbesinnung auf traditionelle Werte und soziale Tugenden wie Respekt, Anerkennung, Dankbarkeit, Bescheidenheit, Demut und Fairness. Diese müssten vor allem „von oben“ vorgelebt werden, betonte Janssen: „Deshalb schicken wir zunächst rund 60 Führungskräfte in den kommenden Wochen für jeweils drei Tage in ein Benediktiner-Kloster von Pater Anselm Grün in die Nähe von Würzburg.“ Dort stehe der „Blick für das rechte Ma? im Mittelpunkt der Betrachtung, der in unserer schnelllebigen Industriegesellschaft allzu häufig verloren ginge.
Die für 2011 geplanten „hohen sechsstelligen Investitionen in mehr Unternehmensglück“ seien die beste Zukunftssicherung für das mittelständische Unternehmen. Ziel sei es, der attraktivste Arbeitgeber der Branche zu werden. Eine 2010 durchgeführte Mitarbeiterbefragung habe ergeben, dass die Upstalsboom-Gruppe zwar auf einem vielversprechenden Weg sei, jedoch noch erhebliche Potenziale „gehoben werden müssen“, sagte Janssen. Neben den finanziellen Aspekten sieht der Upstalsboom-Geschäftsführer Ansätze vor allem in der grundsätzlichen Gestaltung des jeweiligen Arbeitsumfelds sowie der Arbeitsorganisation: „Mehr Geld allein macht dauerhaft nicht glücklicher. Gute Stimmung, ein funktionierendes Team, vernünftige Arbeitszeiten und ein motivierender Chef sind die wesentlichen Faktoren.“
Die traditionelle betriebswirtschaftliche Betrachtung der Gewinnmaximierung hat sich für Upstalsboom nach eigenen Angaben als Unternehmensziel überholt. Der Mensch dürfe nicht eindimensional unter Renditegesichtspunkten betrachtet und damit gezwungen werden, sich an seinen Arbeitsplatz anzupassen. Es müsse der umgekehrte Weg eingeschlagen werden. „Wir brauchen in unserer komplexen Welt eine Unternehmenskultur, die es den Menschen wieder umfassend ermöglicht, einen Sinn in ihrer Arbeit zu erkennen, ihre Stärken individuell einzubringen und in der Gemeinschaft Spaß zu haben“, sagte Janssen.
Die Wirtschaft brauche insgesamt neue, menschlichere Modelle der Unternehmensführung, um dauerhaft bestehen zu können und auch ihrer sozialen Verantwortung gerecht zu werden. Mit der Umsetzung von Corporate Happiness wolle Upstalsboom in diesem Sinne eine ausgewogene und nachhaltige Entwicklung von Mitarbeiterzufriedenheit, Wirtschaftlichkeit und Servicequalität erreichen.
Den Führungskräften komme in diesem Zusammenhang eine entscheidende Bedeutung zu. „Führen ist eine große soziale Aufgabe, die ein hohes Maß an Verantwortung und sozialer Kompetenz verlangt“, betonte Janssen. Durch das überdurchschnittlich starke Wachstum der Upstalsboom-Gruppe in den vergangenen drei Jahren, habe dieser Aspekt nicht die höchste Priorität eingenommen. Dies werde nun geändert. Upstalsboom setze auf „Teamplayer“, die eine Mannschaft motivieren könnten. Das schließe klare Vorgaben und das Leistungsprinzip keinesfalls aus. Jedoch muss das Potenzial „aller Köpfe“ laut Janssen umfassend und optimal genutzt werden: „Visionen brauchen mehr als einen Antreiber. Visionen brauchen ein kreatives, ein funktionierendes und ein glückliches Team.“
Um dem drohenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken, hat Upstalsboom zudem seine Ausbildungsanstrengungen 2010 nach eigenen Angaben erheblich verstärkt. Die Zahl der Auszubildenden in den Hotels und Ferienwohnanlagen sei um knapp 50 Prozent von 57 auf aktuell 84 gesteigert worden. Gleichzeitig biete die Unternehmensgruppe im Schnitt 50 Schülern und Studenten aus dem In- und Ausland die Möglichkeit, in Schul- oder Schnupperpraktika ihre Fachausbildung zu absolvieren sowie ihre Berufsorientierung und -perspektiven zu ergründen.













