(openPR) (FILDERSTADT, den 13.10.2010) Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und eine alte Problematik kommt auf: ungelüftete Wohnräume,schlechte Atemluft, Kopfschmerzen. Gerade im Herbst und Winter ist regelmäßiges Lüften unabdingbar. Es ist allerdings darauf zu achten, dass nicht zu viel Energie aus den Räumen entweicht.Vor allem wenn es draußen kalt ist, halten sich die Menschen fast ausschließlich im Inneren auf. Durch das Ausatmen von Kohlenstoffdioxid und Feuchtigkeit verändert sich die Raumluft genauso wie durch andere Faktoren wie zum Beispiel biologische Parameter (Bakterien, Pilze, Schimmel) und chemische Parameter (Weichmacher, Farben, Kleber, Böden, Möbel). Weil sich Menschen zu 80-90 % der Zeit in Innenräumen aufhalten, ist es vor allem beim eigenen Wohnraum erforderlich, sich wohl zu fühlen und gesundheitliche Belastungen weitestmöglich zu vermeiden. Gesundheitsgefährdende Stoffe, die in die Luft gelangen und sich im Staub absetzen, können zu einer wahren Bedrohung werden. Raumluftgifte können Allergien, Kopfschmerzen, Atemwegserkrankungen und Krebserkrankungen hervorrufen oder verstärken. Unterschieden wird zwischen schwerflüchtigen und leichtflüchtigen Raumschadstoffen.
Vor allem in Baumaterialien sind schwerflüchtige Wohnraumgifte enthalten. Die Gifte entweichen über lange Zeiträume und sind deshalb oft nicht von den Betroffenen bemerkbar, da sie sich schon daran gewöhnt haben. Sie verbinden sich mit Schwebeteilchen in der Luft und im Hausstaub und gleiten dann zu Boden. Deswegen sind gerade bettlägerige Menschen und Kleinkinder die sich viel in Bodennähe aufhalten besonders betroffen. Bei dieser Sorte von Raumluftbelastung wird meist eine Material - oder Hausstaubprobe benötigt, um Belastungen festzustellen.
Leichtflüchtige Raumluftgifte sind oftmals durch einen leichten Geruch ausfindig zu machen. Meist sind es süßliche,aromatische oder verbrannte Gerüche nach Chemie. Da diese Stoffe leichtflüchtig sind, können sie nur mit einem Passivsammler,der Aktivkohle enthält und 14 Tage lang aufgehängt werden muss, wirklich eingefangen werden. Dann kann das Labor die Schadstoffe,die in der Aktivkohle gespeichert sind untersuchen.
Viele Menschen sind sich gar nicht bewusst, welchen gesundheitlichen Risiken sie ausgesetzt sind. Raumgifte können sich im Körper einlagern und können zum Beispiel beim Stillen von Babys von der Mutter an das Kind weitergegeben werden. Ein weiteres Beispiel für Raumschadstoffe ist der Dämmstoff PCB: Bis in die 80er Jahre wurde PCB (Chloridphenyl) als Weichmacher in Dichtmassen und Isoliermassen für den Häuserbau verwendet. Dieser Stoff ist höchst krebserregend und wurde 2001 weltweit verboten. Auch wird der Stoff mit Unfruchtbarkeit bei Männern und Immunschwäche in Zusammenhang gebracht. Was viele nicht wissen ist,dass dieser Stoff nicht olfaktorisch wahrnehmbar ist und so ungestört Wohnräume belasten kann. Wird der Stoff in erhöhtem Maße festgestellt, hilft meist nur eine Sanierung oder eine gute Belüftung.
Ein weiteres Beispiel für Raumluftgifte sind Putz-und Reinigungsmittel. Sie enthalten vor allem Alkohole,Aromen und Esther. Sie führen bei erhöhter Konzentration zu Kopfschmerzen und Konzentrationsmangel. Hier kann der Verbraucher Maßnahmen ergreifen, indem er weniger aggressive Mittel verwendet oder diese verdünnt.
Luftgifte können viele Beschwerden auslösen. Um den Ursachen auf die Spur zu kommen, empfiehlt sich eine Luftanalyse. Das Umwelt-Analyse-Zentrum bietet neben Luftanalysen auch weitere Umweltanalysen wie zum Beispiel Wasser- oder Bodenanalysen an. Das akkreditierte Labor untersucht die Proben auf die größten Schadstoffbelastungen und gibt letztendlich sämtliche Stoffe an,die in Betracht kommen. Aufgrund dieser Ergebnisse lassen sich Rückschlüsse auf die Wurzel des Übels ziehen. Dadurch kann den Betroffenen geholfen werden.
Mehr Informationen unter:
http://www.umwelt-analyse-zentrum.de/













