Piraten fordern Transparenz zur Offenlegung aller Planungsdaten
Aus Anlass der stattgefundenen Landtagsdebatte zu Stuttgart 21 fordert die Piratenpartei Baden-Württemberg bis zu Durchführung einer Volksabstimmung erneut einen sofortigen und vollständigen Baustopp für das Großprojekt S21.
Die Piratenpartei widerspricht ausdrücklich der Auffassung: "ein Volksentscheid sei nicht möglich". Dieser ist trotz der juristischen Regierungsgutachten durchführbar, gegebenenfalls als umfassende Volksbefragung.
Allen Beteiligten des runden Tisches muss klar sein, dass das Ergebnis des Entscheides bindend ist.
Gleichzeitig fordert die Piratenpartei Baden-Württemberg die unverzügliche Offenlegung aller Dokumente, Gutachten und Kostenschätzungen zum gesamten Bahnprojekt Stuttgart 21 durch die Deutsche Bahn AG und die beteiligten Ministerien für Verkehr.
Als Konsequenz aus den widersprüchlichen Darstellungen zum Polizeieinsatz gegen S21-Gegner am 30. September unterstützen die Piraten Baden-Württembergs zudem die Forderung, sofort einen Untersuchungsausschuss im Landtag einzusetzen.
Da Stuttgart 21 als Großprojekt in die Zuständigkeit des Landes und des Bundes fällt wurde vom Vorsitzenden der Piratenpartei Baden-Württemberg, Sebastian Nerz, auch eine Petition auf Bundesebene eingereicht.
Erklärtes Ziel für die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, zu denen die
PIRATEN erstmals antreten, ist das Überspringen der 5-Prozent-Hürde und
damit der Einzug in den Landtag.
Für alle Rückfragen zu dieser Pressemitteilung, der Petition oder der Forderung nach einem Volksentscheid steht Herr Nerz gerne zur Verfügung. Da die Petition noch nicht durch den Bundestag veröffentlicht wurde, finden Sie diese hier: http://www.tirsales.de/blog/tirsales/2010/10/06/petition-14335-%E2%80%93-stuttgart-21
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Informationen zur Piratenpartei Deutschland
Die Piratenpartei ist mit bundesweit über 12.000 Mitgliedern die größte der nicht im Bundestag vertretenen Parteien. Die PIRATEN treten vor allem für die Stärkung der Bürgerrechte, mehr Transparenz des Staates, den Abbau der Überwachung, Bekämpfung von Monopolen sowie freie und offene Bildung ein. Darüber hinaus hat Piratenpartei Baden-Württemberg ihr Wahlprogramm für die Landtagswahl im März 2011 um zahlreiche Punkte zu Themen wie Arbeit und Soziales, Bauen und Verkehr, Gesundheit, Kultur sowie Wirtschaft und Finanzen erweitert.
Bei der Europawahl (0,9%) und der Bundestagswahl (2,0%) hatten die PIRATEN im vergangenen Jahr erste Achtungserfolge erzielt und sind im Europaparlament durch die schwedische Piratpartiet schon mit zwei Abgeordneten vertreten. Auch gelang bei den Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen in Aachen und Münster der Einzug in den Stadtrat. Dabei erhielt die Piratenpartei in Aachen in sieben der acht Stadtteile, in denen sie angetreten war, mit Wahlergebnissen zwischen 6,7% und 9,7% mehr Stimmen als die FDP.
Erklärtes Ziel für die Landtagswahlen in Baden-Württemberg, zu denen die PIRATEN erstmals antreten, ist das Überspringen der 5-Prozent-Hürde und damit der Einzug in den Landtag.
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Insgesamt 33 Mitglieder der Piratenpartei aus Stuttgart sowie zahlreiche Gäste fanden sich am Samstag, dem 29. Oktober 2011, zur Gründungsversammlung des örtlichen Kreisverbandes zusammen. Mit nur einer Gegenstimme wurde die Gründung des Kreisverbandes unter dem Namen „Piratenpartei Stuttgart“ beschlossen.
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… zur Verschlüsselung von E-Mails und Dokumenten herausgibt. Piraten und Linke sprechen sich gegen Überwachungssoftware aus, die Piraten fordern darüber hinaus die vollständige Offenlegung des Quellcodes, die Linken ein Exportverbot. Die Piraten setzen sich für die vollständige Abschaffung des sogenannten "Hackerparagraphen" (§ 202c StGB) ein.
Produkt- …
… einmal mehr die Interessen und Mitbestimmungsmöglichkeiten der Bürger hinter dem Taktieren zwischen den Parteien zurückstehen!“ kommentiert Martin Eitzenberger, Pressesprecher der Piraten Stuttgart, die Situation im Landtag.
„Spätestens nach der Abstimmung über Stuttgart 21 müssen sich die Parteien noch einmal zusammensetzen und eine Quorensenkung ohne …
… fordern die Piraten bereits seit langem, dass Insider-Aufdecker, sogenannte „Whistleblower“, besonderen Schutz vor Benachteiligung wegen ihrer Bemühungen um Transparenz und Offenlegung von geheimen Absprachen, Korruption, Kartellbildung, Umweltsünden u.ä. genießen sollen.
„Whistleblowing muss als Grundpfeiler der Demokratie erkannt und zu den Grundrechten …
… kommenden Donnerstag Anträge auf Stärkung der Transparenz gestellt. Konkret fordern die Piraten die Veröffentlichung von Kennzahlen rund um die Geschäftstätigkeit sowie die Offenlegung der Bilanzen und Geschäftsberichte des Verkehrsbetriebes. "In den Nachbarstädten Duisburg, Essen und Oberhausen werden diese Daten bereits seit Jahren öffentlich zugänglich …
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