(openPR) BÜRGERVORTRAG IM ZAHNZENTRUM INGOLSTADT ZUM TAG DER ZAHNGESUNDHEIT AM 25.10.2010 um 18:30 Uhr
Migräne, Tinnitus, Sehstörungen, Schwindel, Ohren-, Kopf- und Rückenschmerzenkönnen ihre Ursache in einer Funktionsstörung des Kausystems, einer Craniomandibulären Dysfunktion (Abkürzung: CMD) haben. Anlässlich des Tages der Zahngesundheit am 25. September 2010 wird das ZahnZentrum Ingolstadt über das Krankheitsbild Craniomandibuläre Dysfunktion informieren. Gemeinsam mit CMD-Experten aus Zahnmedizin und Zahntechnik lädt das ZahnZentrum Ingolstadt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem kostenfreien Vortrag ein. Um 18.30 Uhr geht es unter dem Titel „Craniomandibuläre Dysfunktion – die unbekannte Krankheit mit dem Chamäleoneffekt“ um Ursachen, Auswirkungen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Im Anschluss stellen sich die Referenten, allen voran CMD-Experte Zahnarzt Michael Riedel aus München, den Fragen des Publikums. Veranstaltungsort ist das Foyer des ZahnZentrums Ingolstadt, 2. Obergeschoss, Hohe-Schul-Str. 3, Ingolstadt-Stadtmitte. Der Eintritt ist frei.
Die Craniomandibuläre Dysfunktion ist eine Funktionsstörung des Kausystems. Der medizinische Fachbegriff kommt von Cranium (Schädel), Mandibula (Unterkiefer) und Dysfunktion (Fehlfunktion). Wenn die Zähne des Ober- und Unterkiefers nicht richtig in ihrem Zusammenspiel funktionieren (gestörte Okklusion), führt das zu einem fehlerhaften Biss. Die Folge ist eine Fehlstellung der Kiefergelenke. Aufgrund der unphysiologischen Lage der Kiefergelenke wird auf die umliegende Muskulatur ein unnatürlich hoher Druck ausgeübt, der auch zu schmerzhaften Beeinträchtigungen in anderen Teilen des Stütz- und Bewegungsapparates führen kann. Eine CMD kann deshalb neben den nächstgelegenen Beschwerden wie Zahnschmerzen, übermäßiges Zähneknirschen, Pressen mit den Zähnen, Kiefergelenk-schmerzen, Kiefergelenkverrenkung, eingeschränkter Mundöffnung oder muskulären Ver-spannungen im Bereich des Gesichts auch Schlafstörungen, Schwindel, Migräne, Tinnitus, Ohren-, Kopf- oder Rückenschmerzen sowie Nacken- und Schulterverspannungen bis hin zu Beckenschiefstand auslösen.
Laut CMD Dachverband e.V. sind in Deutschland rund sieben Millionen Menschen, mehr als 30 Millionen in der westlichen Welt, von einer Craniomandibulären Dysfunktion betroffen. Bei 30 Prozent aller Tinnitus-Patienten steht die Störung der Kaufunktion sogar ursächlich für die Beschwerden. Da sich das Krankheitsbild aber wie ein Chamäleon hinter vielfältigen Symptomen von Kopf bis Fuß versteckt, wird der Zusammenhang mit den Zähnen und Kiefergelenken immer noch zu oft übersehen. Wer denkt bei Kopfschmerzen schon daran, den Zahnarzt aufzusuchen? Und welcher Neurologe untersucht bei Migräne zuerst nach Ursachen im Kiefergelenk? So leiten oft ein oder zwei markante Symptome Patienten und Arzt auf eine falsche Spur. Die Folge: Ein jahrelanger Arztmarathon ohne effiziente Hilfe.
Weil die Craniomandibuläre Dysfunktion in der Bevölkerung einen noch immer geringen Bekanntheitsgrad aufweist, möchte das ZahnZentrum Ingolstadt mit dem kostenfreien Bürgervortrag dafür sorgen, der Funktionsstörung CMD ein Gesicht zu geben und so für die Thematik zu sensibilisieren.












