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SAP-Anwender nutzen Risikomanagement zu wenig

07.04.200512:29 UhrIT, New Media & Software

(openPR) SAP-Anwender nutzen Risikomanagement zu wenig

Walldorf, 7. April 2005 – Risikomanagement kann bei Einführungsprojekten von SAP-Lösungen zum langfristigen Projekterfolg beitragen. Aber nur rund ein Viertel der Anwender setzen es bei der Einführung ein. Dies belegt eine in Kooperation mit der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe e.V. (DSAG) durchgeführten Online-Befragung von rund 150 DSAG-Mitgliedern im Rahmen einer Diplomarbeit der Fachhochschule Würzburg.



Rund drei Viertel (78 Prozent) der befragten Anwender setzen bei der Einführung ihrer SAP-Lösungen nicht auf Risikomanagement. Auftretende Budget- und Terminüberschreitungen sowie Probleme bei der Funktionsumsetzung sind laut Studie eher hausgemacht: Rund 58 Prozent der Befragten waren der Meinung, dass sich die aufgetretenen Probleme im Vorfeld angekündigt hätten. Durch den Einsatz von Risikomanagement hätten die Probleme verringert, wenn nicht sogar verhindert werden können.

„Es ist überraschend, dass die Mehrheit der Unternehmen bei der Einführung von SAP-Lösungen auf Risikomanagement verzichtet. Wir sehen einen großen Nachhol- und Aufklärungsbedarf in den Unternehmen. Die Ergebnisse zeigen, dass die aufgetretenen Probleme bei der Einführung von Standardsoftware primär bei den Anwenderunternehmen begründet liegen“, so Karl Liebstückel, zweiter Vorsitzender der DSAG und Professor an der Fachhochschule Würzburg.

Die wichtigsten Erfolgsfaktoren für die erfolgreiche Einführung von Standardsoftware sind laut Studie: die Unterstützung durch die Geschäftsleitung (82 Prozent), kompetentes Projektmanagement (78 Prozent), gute Zusammenarbeit (67 Prozent), strukturierte Vorgehensweise (67 Prozent) und die Einbeziehung der Fachabteilung (66 Prozent).

Fast 18 Prozent der befragten Anwender haben ihre Ziele vollständig erreicht. Rund 63 Prozent gaben an, dass die Ziele in einem akzeptablen Rahmen erreicht wurden. 19 Prozent konnten die gesteckten Ziele eher nicht oder nicht erreichen. In rund 56 Prozent konnten benötigte Funktionen auf Anhieb richtig umgesetzt werden, in 44 Prozent waren Nacharbeiten erforderlich. 60 Prozent dokumentierten eine Terminüberschreitung. In etwa zwei Dritteln aller nicht zeitgerecht abgeschlossenen Projekte lag eine Überschreitung des geplanten Fertigstellungstermins von bis zu 25 Prozent vor. Zudem sind bei über zwei Dritteln (68 Prozent) der Projekte Budgetüberschreitungen aufgetreten, im Durchschnitt um 21 Prozent.

Die Hauptrisiken bei Standardsoftwareprojekten sind der Studie zufolge der fehlende Einsatz von Risikomanagement (78 Prozent), mangelnde Zeit in der Planungsphase (78 Prozent), unklare Anforderungen (78 Prozent), die Mehrbelastung der Mitarbeiter (75 Prozent), permanente Änderungswünsche während der Projektlaufzeit (74 Prozent), schlechte Planung im Vorfeld (67 Prozent) sowie mit 63 Prozent die Beherrschung der SAP-Technologie.

An der Umfrage haben sich 148 SAP-Anwenderunternehmen aus dem DSAG-Arbeitskreis Basis & Technologie beteiligt. Die durchschnittliche Projektlaufzeit betrug 15 Monate. Pro Projekt wurden im Durchschnitt fünf Module eingeführt – Schwerpunkt bildeten die Module Finanzen/Controlling, Materialwirtschaft, Produktionsplanung, Vertriebsabwicklung sowie Personalwirtschaft. Die Umfrage wurde im Rahmen einer Diplomarbeit von Andreas Weber zum Thema „Risikomanagement von Standardsoftware-Einführungsprojekten – Konzept und empirische Studie“ an der Fachhochschule Würzburg durchgeführt.

Über die DSAG
Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) e.V., Walldorf, versteht sich als eine unabhängige Interessenvertretung aller SAP-Anwender in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Ziel der DSAG ist es, bedarfsgerechte SAP-Lösungen zu schaffen. Die 1997 als eingetragener Verein gegründete DSAG zählt heute über 1.500 Mitgliedsunternehmen und hat sich als weltweit größte Anwendergruppe im SAP-Umfeld etabliert.

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