(openPR) Der studierte Sportwissenschaftler Manfred Düring aus Prien hat eine beeindruckende Karriere hingelegt. Gleich nach seinem Studium arbeitete er drei Jahre als Trainingswissenschaftler am Olympiastützpunkt Bayern in der Außenstelle Berchtesgaden. Anschließend war er drei Jahre lang im Rehazentrum Bad Endorf maßgeblich am Aufbau der Abteilung Leistungsdiagnostik beteiligt. Hierüber entstand auch der Kontakt zum HSV. Seit 1. Februar 2007 ist er beim Hamburger Sportverein. Er begann als Leistungsdiagnostiker und ist nun seit zwei Jahren zusätzlich auch Konditionstrainer. Seine Tätigkeit beschreibt er als „Renn-Ingenieur der Profis“. Der 38-Jährige schwärmt: „Es gibt für mich keinen besseren Job.“
Sein Vertrag läuft noch bis 2012 und hänge natürlich immer vom jeweiligen Cheftrainer ab, bestätigt der Priener. Doch bisher hatte der Verein immer das Bestreben ihn zu halten, auch die inzwischen fünf Chef-Trainer waren offensichtlich immer von seiner Kompetenz überzeugt. Die tägliche Arbeit beim HSV beginnt unter anderem mit der morgendlichen diagnostischen Untersuchung der Sportler mittels Blutabnahmen und Wettkampfanalysen nach physischen Gesichtspunkten. Danach wird im Trainerteam entschieden: Wer trainiert heute was und wie? Das Expertenteam des HSV berät dabei den Chef-Trainer. Es besteht aus Physiotherapeuten, Ärzten, Analysten und dem Leistungsdiagnostiker. Zu Dürings weiteren Aufgaben gehört die tägliche Trainingsarbeit mit dem Team mit warm ups, Ausdauertraining, Krafttraining, Koordinations- und Schnelligkeitstraining, alles unter telemedizinischer Überwachung. Als promovierender an der Universität Hamburg obliegt es Düring alle täglich erhobenen Analyseergebnisse ständig wissenschaftlich zu prüfen, um einen höchstmöglichen Transfer in die Trainings- und Wettkampfpraxis zu gewährleisten.
Die Ziele der Arbeit von Düring sind zum einen das Minimieren der Verletzungsrisiken und zum anderen die konditionelle Verbesserung der Profis. Der Erfolg gibt ihm Recht: so nehmen acht HSV Spieler an der WM teil, die Zahl der muskulären Verletzungen sowie der Überlastungsschäden konnte in den letzten drei Jahren erheblich verringert werden, auch das zweimalige Erreichen des Halbfinals der UEFA Eurolegue in den letzten beiden Jahren sprechen für sich. Die Schwierigkeit der täglichen Arbeit des Konditionstrainers und Leistungsdiagnostikers liegt, bei international spielenden Mannschaften, in der täglichen kollektiven und individuellen Trainingssteuerung. „Das sind hoch komplexe Vorgänge, welche durch gängige Periodisierungsmodelle nicht abzudecken sind“, so Düring.
Mehr Information über die Leistungsdiagnostik Bad Endorf sind über www.sportdiagnostik.com oder unter Telefon 08053 200-954 bei Chrstian Gilles oder Ralf Neumann zu erhalten.












