(openPR) Die Alstom Transport Deutschland GmbH rechnet in den nächsten Jahren mit einem deutlichen Umsatzanstieg im Reparatur- und Wartungsservice für Lokomotiven, Zügen und Straßenbahnen. Das erfuhr das Internetportal „deutschebusinessnews“ bei wordpress.com bei der Vorstellung des neuen Alstom Transport Standortes in Braunschweig.
Dr. Martin Lange, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Alstom Transport Deutschland, zu deutschebusinessnews: „Wir streben langfristig eine Verdoppelung des bisherigen Umsatzes im deutschen Service-Geschäft an. Der Standort in Braunschweig wird entsprechend dazu beitragen.“
Bisher setzt Alstom in diesem Bereich mit 450 Mitarbeitern rund 90 Millionen Euro im Jahr in Deutschland um. Das entspricht rund 10 Prozent der 1 Milliarde Umsatz, die der Alstom-Konzern weltweit mit diesem Service Bereich jährlich erzielt.
Diesen Umsatz will Alstom Transport Deutschland mit dem neuen Standort in Braunschweig an der Borsigstraße deutlich erhöhen. In das ehemalige Reichsbahnausbesserungswerk, welches 1927 eröffnet wurde und hauptsächlich für die Reparatur von Dampfloks diente, investiert Alstom rund 2 Millionen Euro, der Vermieter aurelis noch einmal 8 Millionen Euro.
In der 13000 Quadratmeter großen Halle entsteht unter anderem ein 110 Meter lange Hocharbeitsstand für die Reparatur von elektrischen Triebzügen, ein Richtstand für verformte Lokomotiven und ein 3000 Quadratmeter großer Logistikbereich.
Auch das Management der bei Alstom TLS genannten Deutschland-Sparte soll unter der Leitung von Klaus Hiller in den Standort einziehen. Die Mitarbeiterzahl soll sich von rund 50 bei der Eröffnung im Frühjahr 2011 von 50 auf 100 im Jahr 2020 verdoppeln, so Alstom.
Klaus Hiller, Leiter Geschäftsbereich Service und Lokomotiven Alstom Deutschland: „In Braunschweig konzentrieren wir uns auf die Wartung, Reparatur und Instandsetzung von Elektroloks und elektrisch betriebenen Triebwagen.“
Laut Hiller bestehe die Marktchance des Standorts Braunschweig, der den Bereich für Nordeuropa abdecken soll, in dem wachsenden Bedarf kleinerer privater Nahverkehrsgesellschaften, die künftig keine großen Werkstätten mehr für die aufwendige Hauptuntersuchung, Reparatur und Überholung der Züge und Loks vorhalten müssten.
Ferner sei der neue Standort in Braunschweig ein wesentlicher Baustein in der Strategie von Alstom, Züge künftig komplett mit Finanzierung, Leasing, Pflege und Wartung zu Festpreisen über eine vorher festgelegte Zeit anbieten zu können.






