(openPR) Bergisch Gladbach: Die linken Landtagskandidaten im Rheinisch-Bergischen Kreis Tomás M. Santillan und Rainer Schneider erteilen der SPD eine klare Absage bei der Diskussion um die Erststimmen. Sie lehnen taktische Entscheidung für die Erststimme ab und werben um die erste und die zweite Stimme.
In den letzten Tagen vor der Wahl haben die Parteien Kampagnen begonnen, um die Wählerinnen und Wähler von der Abgabe der Zweitstimme zu überzeugen. Die zweite Stimme ist die wichtigere Stimme, denn diese bestimmt die Stärke der Parteien im Landtag.
Die SPD Kandidaten werben verstärkt um die Erststimme und versuchen damit die taktischen Wählerinnen und Wähler der Grünen und der LINKEN für sich zu gewinnen. Nur so rechnet sich die SPD für ihre Kandidaten im Rheinisch-Bergischen Kreis eine Chance gegen Amtsinhaber der CDU aus. Die SPD vor Ort und im Land kritisiert offen die Kampagne der LINKEN, welche um beide Stimmen kämpfen.
Für Tomás M. Santillán gibt es keinen Grund die erste Stimme für grüne oder SPD-Kandidaten abzugeben. Schließlich stehen beide Parteien für eine falsche und verfehlte Politik. Auch lehnen beide Parteien bis heute eine Koalitionsaussage mit der LINKEN ab. Die SPD könne nicht erwarten, dass DIE LINKE die unsoziale Politik ihrer Abgeordneten mit ihren Stimmen stützt.
Tomás M. Santillan sagt zur Erst- und Zweitstimmenkampagne der anderen Parteien: „Für uns geht es darum deutlich zu machen, dass wir überall in NRW gegen die jetzige Politik antreten. Die Direktkandidaten der anderen Parteien stehen für die unsoziale und ungerechte Politik ihrer Partei. So wird der Krieg in Afghanistan und auch Hartz IV von den vier großen Parteien gestützt. Für eine solche Politik und für diese Kandidaten geben wir keine Stimme ab. Das heißt konsequent bleiben und mit beiden Stimmen DIE LINKE wählen!“
Rainer Schneider meint: „Wir wollen ein soziales NRW. Auf Umfragen können wir nicht vertrauen. Uns geht es erster Linie darum, die unsoziale Koalition von CDU und FDP zu brechen. Eines ist allen klar: Wenn es DIE LINKE in den Landtag schafft, haben CDU und FDP keine Mehrheit mehr. Eine Abwahl des CDU Ministerpräsidenten wird nicht an der LINKEN scheitern. Wer aber am 9. Mai grün wählt, wird sich schwarz ärgern!"













