(openPR) Hamburg, 14. April 2010. Verbraucher-Informations-Portal YaaCool fragt Schönheitschirurgen Dr. med. Afschin Fatemi zu Trends der internationalen Schönheitschirurgie.
Im großen Experten-Interview mit YaaCool berichtet der bekannte Schönheitschirurg Dr. Afschin Fatemi, Facharzt für Dermatologie und Phlebologie, Schwerpunkt: Ästhetische Operationen, über sein aktuelles Buch „Einmal J. Lo’s Po bitte. Aufzeichnungen eines Schönheitschirurgen.“, über seine persönlichen und die weit verbreiteten Schönheitsideale hierzulande und anderswo sowie über die Schönheits-OPs, die sich entsprechend unterscheiden: Während Europäer derzeit beispielsweise so manchen Euro in die Enthaarung ihres Körpers mit IPL, Laser oder Waxing stecken, lässt sich die Asiatin ihr Kopfhaar in den Schambereich verpflanzen - denn ein üppiger Bewuchs dort soll sie gesund, fruchtbar und sexy machen.
Der aus vielen TV-Sendungen bekannte Schönheitschirurg Dr. med. Afschin Fatemi ist ein gefragter Experte im Im- und Ausland. Bei seinen Reisen im Dienste der Schönheit begegnet er Schönheitsidealen und entsprechenden Schönheitsbehandlungen, die einem durchschnittlichen Europäer merkwürdig erscheinen mögen. Zwei Beispiele: Hierzulande verbuchen Kosmetikinstitute und Ärzte, die mit IPL-Licht und Laser gegen unerwünschte Körperbehaarung vorgehen, einen regen Zuspruch. Nackte Haut beziehungsweise gestutzter Bewuchs in der Bikinizone sind „in“. In asiatischen Ländern hingegen lassen sich traditionell erzogene Frauen gerne mal Kopfhaare in den Schambereich verpflanzen. YaaCool fragt Dr. Fatemi: Steht dieser Eingriff dort wirklich alltäglich auf dem OP-Plan? „Klingt für Europäer komisch, nicht wahr? Aber die klassisch erzogene Asiatin lässt diese OP häufig durchführen. Üppiges Schamhaar ist ein Schönheitsideal, es steht dort für Gesundheit und Fruchtbarkeit, es ist in asiatischen Augen sexy. Als ich das erste Mal einem solchen Eingriff beiwohnte, war ich schon sehr überrascht. Doch es ist wahr: andere Länder, andere Sitten, andere Schönheitsideale, andere Schönheits-OPs.“ Dass die Haarverpflanzung vom Kopf in den Intimbereich tatsächlich funktioniert, erklärt der Experte so: „Das asiatische Haar ist besonders kräftig. Das ähnelt dem starken Schamhaar. Außerdem sind Haare in der Lage, sich anzupassen. Man weiß heute, dass neu verpflanzte Haarwurzeln mit dem alten Bewuchs Grundinformationen austauschen und sich an diesen angleichen können.“ Auch dem Wunsch vieler Asiaten nach mehr Körpergröße und europäische(re)n Gesichtszügen begegnet der Arzt: „Das ist insbesondere bei den jungen, westlich orientierten Schichten ein wahrer Trend. Man erhofft sich davon bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt, dem Heiratsmarkt …“
Dr. Fatemi gewährt im großen Interview mit YaaCool jedoch nicht nur einen Überblick über die international unterschiedlichen Patientenwünsche. Er spricht auch offen über die Machbarkeit von Schönheits-OPs und zeigt die Grenzen des Machbaren auf. Außerdem betrachtet er kritisch die eigenen Reihen und beurteilt das „Haifischbecken“ Schönheitsmedizin ehrlich und (selbst)kritisch: „Der Patient vertraut mir und geht davon aus, dass ich ihm das Modernste und Risikoärmste an Behandlungen zukommen lasse, das derzeit auf dem Markt ist. Gleichzeitig will er bestmögliche Ergebnisse. Dafür muss sich ein Arzt ständig weiterbilden. Er muss offen sein für Neues. Einige meiner Kollegen verschließen sich Neuem, operieren nach veralteten Methoden – das erhöhte Risiko der Fettabsaugung unter Vollnarkose haben wir schon besprochen – das macht den Markt so undurchschaubar. Auch die Vokabel Faulheit ist an dieser Stelle sicher passend. Denn wer vertraute OP-Gewohnheiten nicht ablegt, obwohl sie überholt und risikoreicher sind, der ist schlicht und einfach faul.“
Das komplette Interview mit Dr. med. Afschin Fatemi finden Sie bei YaaCool:
http://www.yaacool.com/index.php?article=2330












