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Personalabbau will gelernt sein - Mitarbeiter dürfen nicht zu Zaungästen bei der Neuausrichtung ihres Unternehmens werden

15.02.200518:03 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) Bonn/Köln – Die deutsche Wirtschaft baut Personal ab. Über fünf Millionen Menschen sind jetzt auch offiziell arbeitslos gemeldet. Manche malen Weimarer Verhältnisse an die Wand. Die Politik flüchtet sich in Scheindebatten darüber, ob die vielen Arbeitslosen der NPD Auftrieb geben. Gegenseitige Schuldzuweisungen der Parteien verdecken den eigentlichen Skandal, dass sich trotz ständiger anderslautender Bekundungen im Land nicht viel ändert. Wirtschaftsminister Clement (SPD) fordert in entwaffnender Hilf- und Harmlosigkeit, die Wirtschaft möge den Personalabbau doch möglichst rasch beenden und erweckt den Eindruck, als täte sie das bloß zum Zeitvertreib und zum Vergnügen.

An Fakten lässt sich nicht rütteln. Gerade in börsennotierten Gesellschaften führt der Druck von Analysten durch die Quartalsberichte dazu, rasche Erfolge zu erzielen. Manch einer – so der Personalberater Marc Emde – denke dabei an Churchills legendären Satz: "I have nothing to offer but blood, sweat an tears." Emde, Mitglied der Geschäftsführung der Kirch Personalberatung in Köln http://www.kirchconsult.de, warnt davor, beim Stellenabbau zur Kostensenkung nur an den kurzfristigen Erfolg zu denken. "Wenn ausschließlich der kurzfristige Erfolg zählt, kann einiges aus dem Blickfeld geraten. Das ist fatal und rächt sich auf Dauer. Beim Personalabbau muss man bedenken: Wenn Mitarbeiter gehen, geht nicht nur deren Know-How verloren. Auch große Teile der Netzwerke an bestehenden Kunden gehen für das Unternehmen verloren und können es schwächen."

Untersuchungen aus den Vereinigten Staaten belegten, dass etwa sechs Monate nach großflächigem Personalabbau etliche Leistungsträger von sich aus kündigen und nach einer neuen Perspektive suchen: Ein gefundenes Fressen für Headhunter, die ein solches Unternehmen dann "ausschlachten" und sich die besten Mitarbeiter aussuchen können. Zusätzlich führt die Sozialauswahl häufig dazu, dass ein Unternehmen sich gerade von denjenigen Mitarbeitern trennen muss, auf die es in Zukunft eigentlich angewiesen ist.

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