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Deutsche Großunternehmen vernachlässigen soziale Nachhaltigkeit

20.01.201017:49 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Bonn. Neue Studie von TÜV SÜD, Handelsblatt und EuPD Research zeigt: Nur ein Drittel der 1.000 umsatzstärksten Konzerne kümmert sich systematisch um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der eigenen Mitarbeiter.

Die am 20.01.10 veröffentlichte Studie „Gesundheitsmanagement 2010“ untersucht den Status und die Verbreitung betrieblicher Gesundheitssysteme in Deutschland. Für die Studie wurden in 2009 durch EuPD Research die 1.000 umsatzstärksten deutschen Unternehmen befragt. Nur ein knappes Drittel hat bereits ein betriebliches Gesundheitsmanagement etabliert und kümmert sich damit nachhaltig um den Erhalt der Gesundheit, die Motivation und Leistungsfähigkeit der eigenen Mitarbeiter. Ein weiteres Drittel ist gerade mit dem Aufbau eines Gesundheitsmanagements beschäftigt und hält derzeit zumindest in Ansätzen betriebliche Gesundheitskonzepte für die Belegschaft bereit. Aufgrund der Finanzkrise haben allerdings viele Unternehmen begonnene Projekte vorerst wieder auf Eis gelegt.

Der Studienband „Gesundheitsmanagement 2010" gibt einen grundlegenden Überblick zum Status betrieblicher Gesundheitspolitik in deutschen Konzernen. Der Fokus liegt hierbei klar auf der Managementperspektive – welche Strukturen, Strategien und Leistungen der betrieblichen Gesundheitsförderung wurden in den Konzernen etabliert, wo liegen die wesentlichen Erfolgsfaktoren und die besten Ansätze zur nachhaltigen Einbindung betrieblicher Gesundheit?

Die Studie zeigt daneben detaillierte Benchmarks zum Entwicklungsstand betrieblicher Gesundheitssystematiken in den deutschen Wirtschaftsbranchen. Zu den Schwerpunktthemen zählen der demografische Wandel in der Arbeitswelt sowie der Themenkomplex psychische Belastung. Zu letzterem werden exklusive Ergebnisse einer Untersuchung der TÜV SÜD Life Service vorgestellt und die Erfassung psychischer Belastungen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung analysiert. Mehr zum Studienband erfahren Sie hier: http://shop.eupd-research.com/product_info.php/products_id/66.

Deutschlands gesündeste Unternehmen
Die Erhebung für den Studienband bildet die Basis für die Verleihung des Corporate Health Award. Die besten Konzepte werden jährlich durch Handelsblatt, EuPD Research und TÜV SÜD Life Service ausgezeichnet. Der Corporate Health Award wurde Ende 2009 zum ersten Mal vergeben und steht unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Für besonders vorbildliche Ansätze ausgezeichnet wurden:

- Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG (Kategorie: Chemie/Pharma)
- Commerzbank AG (Kategorie: Finanzen/Versicherungen)
- Daimler AG (Kategorie: Automobil/Maschinenbau)
- Deutsche Bahn AG (Kategorie: Verkehr/Logistik)
- Landeshauptstadt Wiesbaden (Kategorie: Verwaltung)
- MEYRA-ORTOPEDIA GmbH (Kategorie: Mittelstand)
- SAP AG (Kategorie: IT/Dienstleistungen)
- SICK AG (Kategorie: Demografie)
- Stadt Halle (Saale) (Kategorie: Innovative Gesundheitsstrategie)
- Stadtreinigung Hamburg (Kategorie: Psychische Gesundheit)
- Stadtwerke München GmbH (Kategorie: Energie)

Kostenlose Teilnahme am „Corporate Health Award 2010“
Nach dem erfolgreichen Auftakt in 2009 vergeben Handelsblatt, TÜV SÜD Life Service und EuPD Research auch in 2010 unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA) den Corporate Health Award. Eine hochrangige Jury von Gesundheitsexperten bewertet dabei die Strukturen, Strategien, das Leistungsangebot und die Erfolge des betrieblichen Gesundheitsmanagements und prämiert jeweils die besten Unternehmen in verschiedenen Branchen sowie zwei Sonderkategorien. Die Teilnahme steht allen Unternehmen und Organisationen offen und ist kostenlos. Die Bewerbungsphase startet im März, Voranmeldungen sind ab sofort möglich. Informationen zum „Corporate Health Award 2010“ finden Sie unter: www.corporate-health-award.com

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