(openPR) In der Medienstadt Hamburg wächst ein neues Forum heran, ins Leben gerufen von der AEP, Akademie für Elektronisches Publizieren, Art & Design GmbH. Mit ihrer Ausstellungsreihe AEP Formate schlägt die AEP eine Brücke zwischen der digitalen Medienwirtschaft und der vielfältigen Kulturlandschaft, denn Medien brauchen Kunst und Kunst braucht Medien. Unter diesem Motto fand am Donnerstag die zweite Vernissage der AEP Formate mit den Plakatwerken von Martin Müller statt. Bei der Begrüßung wies Geschäftsführer Fritz R. Ostermann auf die Verantwortung der Hamburger Bildungseinrichtungen hin: „Die AEP ist ein privates, sich selbst tragendes Bildungsinstitut, und wir freuen uns, gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, mit dieser Veranstaltungsreihe einen Beitrag für den Medienstandort Hamburg leisten zu können“. Ein Zwiegespräch zwischen dem Kurator Johannes Göbel und dem Künstler Martin Müller über die Gestaltung, Kreativität und komplexen Aussagen seiner Plakatwerke schloss sich an. Vom Betrachter wird bei diesen Werken Einiges verlangt: Die Plakate erschließen sich nicht auf den ersten und zweiten Blick. Wörter fehlen, sind zur Hälfte durchgeschnitten, es wird mit Fotografie, Farbe und Form in übertragender Weise gearbeitet. „Wenn mir ein Betrachter erklärt, er hatte Schwierigkeiten mein Plakat zu lesen, weiß ich, er hat sich damit beschäftigt.“, erläutert Müller schmunzelnd. Die Ausstellung kann noch bis zum 18. Dezember 2009, montags bis freitags von 14 bis 17 Uhr in den Räumen der AEP besichtigt werden. Die nächste Ausstellung der AEP Formate ist für April 2010 geplant.
Viele der ausgestellten Plakate von Martin Müller werben für kulturelle Anlässe, insbesondere Kunstausstellungen und Konzerte. Kennzeichnend für seine Arbeiten sind die Reduktion und die Betonung des Bildes, häufig der Photographie. Die Typographie und die sprachliche Botschaft – ebenso bildhaft verstanden – fügen sich hier ein. Eine Vielzahl der Plakate entstanden für das PAN kunstforum, das Museum für zeitgenössische Kunst und Plakatkunst in Emmerich am Rhein.
Ergänzt werden die Plakate durch digitale Arbeiten aus einem aktuellen Kunstprojekt von Müller mit dem Titel „not from here“, in welchem die Auseinandersetzung mit der Kultur Neuseelands zu einer mehrstufigen künstlerischen Produktion führt, bis hin zu großformatiger Malerei.
Die AEP ist seit zwei Jahrzehnten eine Institution in Hamburg für Aus- und Weiterbildung im Medienbereich. Sie zeigt mit ihrer Ausstellungsreihe AEP Formate die enge Verbindung zwischen Medienwirtschaft, Kunst und Kultur.
AEP Formate: Plakatbotschaften – Martin Müller
vom 22. Oktober 2009 – 18. Dezember 2009
AEP Akademie für Elektronisches Publizieren, Art & Design GmbH
Gaußstraße 190, 22765 Hamburg
Öffnungszeiten: Mo–Fr, 14.00–17.00 Uhr
Mehr Infos unter www.aep.de/formate.











