(openPR) Anlässlich des 61. Urologenkongresses in Dresden vom 16.09.2006 bis 19.09.2009 wurde auf dem Messestand der HGB AG eine innovative und ergänzende Therapieform zur Nachbehandlung einer Prostatektomie vorgestellt. Ziel ist der Funktionserhalt bzw. die Stimulierung der Schwellkörper entgegen einer mit der Prostatektomie einhergehenden Retrahierung des Penis. Die Vakuum-Protektortechnik PHALLOSAN® - nicht zu verwechseln mit einer Vakuum-Pumpe - verbunden mit dem orthopädischen Streckgurt PHALLOSAN® bewirkt eine vermehrte Oxygenierung der Schwellkörper ohne medikamentöse Verabreichung. Die Anwendung stellt eine gute Ergänzung zu den diversen PDE5 Inh. dar. Der Penis wird während der Anwendung durch die Vakuum-Protektor-Technik stärker durchblutet, die Blutzirkulation wird an keiner Stelle behindert, die Nerven werden stimuliert, der Körper reagiert als fände eine Erektion statt.
Funktionsweise:
PHALLOSAN® ist ein orthopädisches Gurtsystem, es besteht an einem Ende aus einem weichen Ring, in den der Penis bis zum Haaransatz geführt wird. Der Gurt wird nach hinten um den Körper herum geführt. Am anderen Ende des Gurtes ist eine kleine Saugglocke (bekannt aus der Gynäkologie) angebracht, in die man die Glans einführt. Die Hebelwirkung ist damit erreicht, der Kraftkreis geschlossen. Es entsteht bei Zug an der Glans ein Vakuum. Das physikalische Prinzip beruht auf einer Erfindung von Otto von Guericke (Magdeburger Halbkugeln, im Jahre 1657).
Wirkungsweise nach einer Prostatektomie:
Im gesamten Bereich der Penis entwickeln sich schmerzfreie Mikrofaserrisse, in die der Körper neues Zellmaterial einbettet. Es kommt zu vermehrter Oxygenierung, an keiner Stelle entsteht Partialdruck. Der retrahierte Penis regeneriert wieder zur "alten Größe". Eine Studie unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. med. Sohn (Chefarzt der Urologischen Klinik am Markus Krankenhaus der Stadt Frankfurt am Main) erbrachte den Wirksamkeitsnachweis der Vergrößerung des Penis im Jahre 2004. Das Gerät ist zudem CE zertifiziert.
Wirkungsweise bei IPP (Induratio Penis Plastica):
Die Kraftübertragung erfolgt über die Glans. Das orthopädische Gurtsystem PHALLOSAN® versucht den Penis gerade zu ziehen. In der von Plaque gekrümmten Region entsteht zwangsläufig eine größere Spannung. Durch die erhöhte Spannung werden an dieser Stelle vermehrt neue Zellstrukturen eingebettet. Plaque kann mit dieser Methode nicht entfernt werden, der Penis wird aber wieder fast gerade.
Historie:
Das Verfahren der kontrollierten Dehnung wird seit langem in der plastischen Chirurgie zur Gewinnung von Hautgewebe durch Überdehnung und in der Orthopädie bei Beinverlängerungen angewandt, z. B. bei www.beinverlaengerung.de unter Prof. Dr. Dr. med. Rainer Baumgart, LMU München.
Zusammenfassung und Ausblick:
Die Behandlung mit dem orthopädische Gurtsystem PHALLOSAN® stellt eine neuartige und komplett non-invasive Behandlung der IPP und Prostatektomie-Nachsorge dar. Durch eine tägliche mehrstündige Dehnung des Penis kann eine Normalisierung der Sexualfunktion erreicht werden. Weitere Studien müssen folgen, um zu untersuchen, ob des orthopädische Gurtsystem PHALLOSAN® auch bei anderen Formen der erektilen Dysfunktion erfolgreich eingesetzt werden kann. Die bisherige Berichte von Diabetikern mit erektiler Dysfunktion und von querschnittsgelähmten Patienten sind sehr ermutigend.
Weitere Informationen für Ärzte und Betroffene unter: www.phallosan.de










