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Ministerin von SPD äußert sich zu Wahl-Boykottaufruf von Wal- und Delfinschützern des WDSF und ProWal

24.09.200916:33 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Ministerin von SPD äußert sich zu Wahl-Boykottaufruf von Wal- und Delfinschützern des WDSF und ProWal
WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller ruft zum Wahlboykott auf
WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller ruft zum Wahlboykott auf

(openPR) (Berlin/Hagen/Radolfzell/Mainz - 24.09.2009 - jsg) Im Vorfeld der Bundestagswahl hatten Tierschutzorganisationen wie das „Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF)“ im westfälischen Hagen und „ProWal“ in Radolfzell am Bodensee zu einem Wahl-Boykott der Parteien von SPD, CDU/CSU und FDP aufgerufen, weil diese Parteien den Import von Delfinen und Walen nach Deutschland nicht stoppen wollen und weil sie sich nicht für ein Verbot von Delfinen in Gefangenschaft einsetzen würden, sondern lediglich die Haltungsbedingungen verschönern würden, um noch weitere Delfine importieren zu lassen. In einem offenen Brief an den Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier, Kanzlerin Merkel und FDP-Chef Guido Westerwelle veröffentlichten die Tierschutzorganisationen ihre Begründung des Boykottaufrufs (www.wdsf.eu/politik).

Tatsächlich werden in Deutschland in den drei Zoos von Duisburg, Münster und Nürnberg insgesamt 18 Delfine für Show-Zwecke gehalten – acht davon stammen aus Wildfängen. Zusätzlich hat der Tiergarten Nürnberg vier Delfine in Holland „geparkt“; um diese dann nach Abschluss der begonnenen Bauarbeiten für ein 24-Millionen-Euro-Delfinarium mit insgesamt 14 Delfinen zu halten. Den angeblichen Bildungsauftrag der Zoos betrachten die Tierschützer als vorgeschoben, da es um Millionen von Einnahmen gehe.

Die Staats- und Umweltministerin Margit Conrad (SPD) des Landes Rheinland-Pfalz äußerte sich nun gegenüber dem Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) in einem Brief, dass Sie die Auffassung teile, dass „die Großsäuger nicht in Zoos gehören“ und sie dies auch in ihrer Funktion als für den Tierschutz zuständige Ministerin ablehne. Weiterhin verweist die Ministerin darauf, dass die SPD es gewesen sei, die dafür gestritten habe, den Tierschutz als Staatsziel in das Grundgesetz aufzunehmen. Es gäbe daher keinen Grund, die SPD nicht zu wählen.

WDSF-Geschäftsführer Jürgen Ortmüller dazu: „Es ist einerseits erfreulich, wenn sich in Deutschland wenigstens ein Bundesland für den Wal- und Delfinschutz ausspricht. Es spricht aber auch für sich, dass weder Steinmeier, Merkel noch Westerwelle sich selbst zu unserem offenen Brief geäußert haben und auch die anderen 15 Bundesländer schweigen. Der Tierschutz und der Meeresumweltschutz werden in Deutschland völlig vernachlässigt. Mehrere Millionen Tierschützer und Tierfreunde werden in Deutschland sicherlich der Arroganz der etablierten Parteien bei der Wahl trotzen.“

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