(openPR) Wer an Migräne leidet ist dem Schmerz oft ausgeliefert. Rund zehn Prozent der Deutschen leiden unter Migräne-Kopfschmerz. Bei etwa 15 Prozent der Betroffenen beginnen bereits ein bis zwei Stunden vor dem Ausbruch der Attacke einige Symptome, wie z.B. Sprachstörungen, Sehstörungen, Kribbeln in Armen und Beinen.
Bricht die Attacke erst mal aus, so kann der Migräneanfall bis zu drei Tagen anhalten. An Pochen und Pulsieren auf einer Kopfseite, wechselnde Schmerzen zwischen der linken und rechten Seite, Geräusch- und Lichtempfindlichkeit häufig begleitet von Übelkeit und Erbrechen, leiden die Betroffenen.
Migräne ist eine Krankheit: Sie ist mehr als ein einfacher Kopfschmerz: ein Kopfschmerzen verbunden mit körperlichen Begleitsymptomen.
Als Auslöser einer Migräne kommen viele Faktoren in Betracht; verursacht wird sie hingegen wahrscheinlich durch eine Entzündung von Nerven und Blutgefäßen. Allerdings konnte bis heute keine genaue Ursache für den quälenden Kopfschmerz endgültig geklärt werden. Die Auslöser und Ausprägungen sind dafür viel zu individuell und unterschiedlich. Allerdings wird zum jetzigen Zeitpunkt davon ausgegangen, dass genetische Faktoren oftmals eine Rolle spielen.
Bekannt ist auch, dass Frauen häufiger an Migräne leiden als Männer, was vermutlich an ihrem hormonellen Zyklus liegt. Schwankungen des Östrogenspiegels während des Montaszyklus können Migräne auslösen.
Migräne lässt sich nicht heilen, aber mit Hilfe von Medikamenten können die Symptome zumindest gelindert werden.
Was können Sie tun, wenn Sie an Migräne leiden?
* Führen Sie ein Kopfschmerztagebuch in dem Sie detailliert festhalten, wann wie oft und wie intensive die Anfälle auftreten.
* Auch ein regelmäßiger Tagesablauf mit festem Schlaf-Wach-Rhythmus ist wichtig.
* Bei einigen beginnen die Attacken gerade am Wochenende, wenn einmal ausgeschlafen und von der stressreichen Woche entspannt werden kann.
* Bei einigen Betroffenen sind die Anfälle auch an Nahrungsmittel gekoppelt. Schokolade, Nüsse, Alkohol oder eine allgemein veränderte Ernährung können Auslöser sein.
* Trinken Sie nicht mehr als 3 Tassen Kaffee täglich.
* Machen Sie Entspannungsübungen, Massagen, autogenes Training um die Reizüberflutung in den Griff zu bekommen
* Auch wenn während einer Attacke Bewegung unerträglich ist, hilft dennoch: Sport. Regelmäßig Ausdauersport entspannt und regeneriert
Weitere Informationen erhalten Sie kostenfrei und unverbindlich unter www.arzneimittel.de













