(openPR) Von Cornelia Staib, SupplyOn AG, Hallbergmoos - In den letzten Jahren haben die immer kürzeren Produktlebenszyklen die Strukturen in der Automobilindustrie tiefgreifend verändert. Die Partner in der Wertschöpfungskette rücken im- mer enger zusammen und bündeln ihre Kompetenzen in gemeinsamen Entwicklungsprojekten. Doch die Koordination unternehmensübergreifender Initiativen ist eine hochkomplexe Aufgabe. SupplyOn unterstützt Partnernetzwerke dabei, die Vorteile einer engen Zusammenarbeit voll auszuschöpfen und Fehler, Verzögerungen und Qualitätsprobleme zu vermeiden.
APQP (Advanced Product Quality Plan- ning), zu Deutsch Qualitätsvorauspla- nung, ist eine internationale Methode für die Produkt- und Qualitätsplanung. Sie beschreibt, welche Aktivitäten vor dem Produktionsstart durchzuführen sind, um eine hohe Qualität des Endprodukts zu garantieren. Diese Methode wird zwar heute schon von vielen Unternehmen eingesetzt, aller- dings sehr unterschiedlich. Excel-basierte Werkzeuge sind weit verbreitet, weisen jedoch eine Reihe von Nachteilen auf: In- formationen sind selten durchgehend ak- tuell und der vom Lieferanten gemeldete Status kann nicht überprüft werden. Darü- ber hinaus werden Daten häufig mehrfach erfasst, und es sind keine aggregierten Auswertungen über das Gesamt- bezie- hungsweise Einzelprojekt möglich. Pro- dukt- und Prozessprobleme werden oft erst spät erkannt und unter Umständen nicht mehr rechtzeitig behoben. Die Web-basierte Lösung von SupplyOn setzt an diesen Schwachpunkten an. Eine gemeinsame Sicht auf das APQP-Projekt schafft eine deutlich verbesserte Transpa- renz für alle beteiligten Mitarbeiter und Partner: Sie haben über das Internet Zu- griff auf dieselben, stets aktuellen Infor- mationen. Ein weiterer Vorteil ist die stan- dardisierte elektronische Abwicklung der APQP-Prozesse im Unternehmen und mit den Lieferanten. Das für ein Bauteil zuständige Entwick- lungsteam profitiert insbesondere von der standardisierten Methodik und der Aktualität der Daten: Bereits beim Start eines APQP-Projekts gelten eine einheit- liche Terminologie und Prozesslogik, was Missverständnisse zwischen den Partnern minimiert. Gleichzeitig sind die Projektdo- kumente stets auf dem aktuellen Stand. Status-Meetings sind auf Knopfdruck vor- bereitet, da Status-Reports inklusive aller offenen Punkte automatisch generiert werden. Dem Projektleiter für das Gesamtmodul, der auf einen Blick erkennen will, ob die Entwicklung der Einzelkomponenten im grünen Bereich ist, bietet SupplyOn einen schnellen und umfassenden Überblick über den Entwicklungsstand einzelner Bauteile. Das Monitoring der Teilprozesse ist sehr einfach und eine schnellere Verständi- gung mit Lieferanten möglich. Projekte lassen sich standort-, produkt-, oder lie- ferantenbezogen auswerten und können weltweit verfolgt und analysiert werden, was sowohl die Optimierung und Rationa- lisierung interner Abläufe als auch die Ge- spräche mit Lieferanten enorm erleichtert. Auf der Management-Ebene ermöglicht SupplyOn ein APQP-übergreifendes Re- porting. So kann zum Beispiel ein Grup- penleiter eine Übersicht über alle an sei- nem Standort oder in seiner Commodity laufenden APQP-Projekte generieren. Oder das Top-Management benötigt eine kon- solidierte Darstellung aller Systemprojekte weltweit. Die für das Management kom- plexer Projekte notwendige Transparenz ist durch einheitliche Vorlagen sichergestellt. Alles in allem führt der APQP-Prozess über SupplyOn zu einer nachhaltigen Optimie- rung des gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozesses: Kürzere Entwick- lungszeiten, geringere Entwicklungskos- ten und eine geringere Anzahl zu erwar- tender Rückrufe in der Serienproduktion sind die Folge. Benchmark-Rechnungen zufolge lassen sich damit die direkten so- wie projektübergreifenden Aufwände um bis zu 20 Prozent senken – Image- und Folgekosten im Falle von Rückrufaktionen nicht mitgerechnet.






