(openPR) Georg Heinrich Crola, der im Mai 1879 in Ilsenburg im Harz verstarb, war ein Künstler der Spätromantik und zählt zu den bedeutendsten Malern des Harzes aus dem 19. Jahrhundert. Gerade in den letzten Jahren erfährt Crola eine immer stärkere Beachtung von der Fachwelt.
Nun wird erstmals eine Werkschau des Spätromantikers auf Schloß Wernigerode® gezeigt.
Ausgestellt sind etwa 25 Ölgemälde und 120 Handzeichnungen. Sowohl Motive aus dem Harz, als auch von Nord- und Ostsee oder den Alpen, sind zu sehen. Sie zeigen auch lebendig die vielfältigen Verflechtungen des Künstlers über die Harzregion hinaus. Die Ausstellung im Frühlingsbau kann im Rahmen der regulären Öffnungszeiten des Schlosses besichtigt werden.
Zur Ausstellung erschienen ist im Verlag Janos Stekovics und als Band 13 der Edition Schloß Wernigerode® das Buch „Im Mittelpunkt: Natur. Der Spätromantiker Georg Heinrich Crola (1804–1879)“. Die Publikation enthält neben zahlreichen farbigen Abbildungen seiner auch in der Ausstellung präsentierten Werke Crolas Tagebücher über die Jahre 1807–1838, die hier erstmals publiziert sind. Hier werden Begegnungen mit Christian Daniel Rauch, Schnorr von Carolsfeld, Ludwig Tieck und vielen anderen beschrieben. Die lesenswerten Reflexionen des Künstlers sprechen von der Aufbruchsstimmung jener Jahre. Seine Gemälde wie auch seine schriftstellerische Arbeit weisen ihn als wichtigen Künstler seiner Zeit aus, was der Band in Wort und Bild eindrucksvoll bestätigt.
Bibliographische Angaben:
Im Mittelpunkt: Natur
Der Spätromantiker Georg Heinrich Crola (1804–1879)
Edition Schloß Wernigerode®
Band 13
Herausgegeben von Christian Juranek
104 Seiten
60 meist farbige Abbildungen
gebunden
21 x 28 cm
ISBN 978-3-89923-232-5













