(openPR) Donnerstagvormittag demonstrieren Aktivisten der Tierrechtsorganisation PETA in Berlin gegen Pferdekutschen-Fahrten. Zwei Aktivisten im lebensgroßen Pferdekostüm ziehen eine Schubkarre voll mit Pferdeäpfeln auf dem Potsdamer Platz. Mit dem Slogan „Pferdekutschen sind Mist!“ fordern sie Passanten dazu auf, sich gegen Pferdekutschen zu engagieren und an einer Unterschriften-Aktion teilzunehmen.
Wann? Donnerstag, 13. August, 12-13 Uhr
Wo? Berlin, Potsdamer Platz
Hintergrund:
Jedes Jahr kommt es in Berlin zu zahlreichen Kutsch-Unfällen, Menschen und Pferde werden zum Teil schwer verletzt. Die Pferde müssen selbst in den heißen Sommermonaten schwere Gewichte ziehen, laufen auf hartem Betonboden und inhalieren Abgase und Rauch. Sie werden über rote Ampeln getrieben und angehupt. Einige Tiere brechen zusammen oder erleiden Herzinfarkte. Die im Frühjahr 2009 neu eingeführten „Berliner Leitlinien für Pferdefuhrwerksbetriebe“ ermöglichen zwar eine deutlich bessere Kontrolle der Fuhrwerke und haben illegale Betreiber aus Berlin vertrieben, aber sie können Unfälle nicht verhindern. Pferde, ganz besonders in Großstädten, erschrecken schon aufgrund von Kleinigkeiten. Dies bestätigen alleine drei Unfälle in Deutschland in den letzten zwei Wochen. Aus diesem Grund fordert PETA ein generelles Verbot von Pferdekutsch-Fahrten in Berlin.
Übrigens – die Stadtverwaltung Berlin hat PETA verboten, für die Aktion Pferdeäpfel auf die Straße zu legen. Die Begründung: Exkremente haben auf der Straße nichts zu suchen. Alleine dies müsste streng genommen das Ende aller Pferdekutschen in Berlin bedeuten, so PETA.
Weitere Informationen: http://www.peta.de/web/pferdekutschenberl.1692.html











