(openPR) Osteoporose - Tag in Fulda am 26. 09. 2009 - von Karin G. Mertel - (Paderborn am 03. August 2009) Wissen stärkt das Selbstvertrauen und macht sicher – mit Strategien zur Vorbeugung können Patienten durch aktives Lernen , Wissenserweiterung und Umsetzung ihre Lebensqualität erheblich beeinflussen. Osteoporose, die stille Volkskrankheit ist nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation ( WHO) eine der weltweit zehn bedeutendsten Erkrankungen der Menschheit. Osteoporose wird meistens zu spät erkannt, denn Osteoporose beginnt schon vor dem ersten Knochenbruch und ist nur durch Früherkennung und vorbeugende Maßnahmen in Schach zu halten. Die Knochenstoffwechselerkrankung Osteoporose ist gekennzeichnet durch den Verlust von innerer Knochenstruktur, Knochenmasse und dadurch bedingt Verlust der Knochenfunktion. Unbehandelt kann dies zu Wirbelkörper-, Gelenk- und Oberschenkelhalsbrüche führen. Alle 2,5 Minuten erleiden in Deutschland Menschen einen Wirbelkörperbruch. Davon sind Frauen und Männer betroffen.
Abgesehen von den sehr hohen Kosten für das Gesundheitswesen, für medizinische Therapie und Rehabilitationsmaßnahmen, verursacht ein osteoporosebedingter Knochenbruch enorme Schmerzen. Mit starken Schmerzen , Unsicherheit und Ängsten vor weiteren Knochenbrüchen können Patienten den normalen Herausforderungen des Alltages nur noch bedingt gerecht werden. Nicht selten sind Osteoporosepatienten dauerhaft auf Hilfe angewiesen.
Osteoporose kann durch frühzeitige Diagnose, rechtzeitige Therapiemaßnamen, konsequente Compliance des Betroffenen und eine Reihe von Selbsthilfemaßnahmen erfolgreich behandelt werden. Das bedeutet, dass neben fundiertem Wissen aller Beteiligten auch Initiativen und Verantwortung gemeinsam getragen werden müssen. Zur Entwicklung von sinnvollen Selbsthilfemaßnahmen für Patienten ist es erforderlich, dass vertrauensvoll sachlich fundiertes Wissen vermittelt wird damit Eigeninitiative sowie Eigenverantwortung gelebt werden kann. Neben gezielter Ernährung und Bewegung zum Erhalt oder Wiederaufbau der Knochenqualität brauchen Patienten eine sichere Diagnostik und medikamentöse Therapiemaßnahmen zur Verminderung der gefürchteten Knochenbrüche.
Das Netzwerk-Osteoporose e.V. (www.netzwerk-osteoporose.de)
ist eine Patientenorganisation, die sich als Drehscheibe für fundierte, seriöse und wissenschaftlich abgesicherte Informationen zum Nutzen der Patienten seit nunmehr 10 Jahren engagiert. Gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern im Rehabilitationssport und Gesundheitswesen führen wir, zur Stärkung der Patientenkompetenz , bundesweit Informationsveranstaltungen und Patientenschulungen durch. Wie auch im September 2009 den Osteoporosetag in Fulda.
Der Osteoporosetag in Fulda wird am 26. September 2009 in Zusammenarbeit der Kooperationspartner Orthopädenvereinigung Osthessen , Osteoporose Diagnostik Zentrum in Fulda ( www.odz-fulda.de) und dem Netzwerk-Osteoporose e. V. durchgeführt. Die regionale Expertengruppe von Ärzten und Physiotherapeuten in Fulda werden über alle Aspekte der Osteoporose , Vorbeugung, Diagnostik, Therapie, Ernährung und Bewegung informieren und stehen dem Publikum für Fragen zur Verfügung.
Das Netzwerk-Osteoporose e.V. ist darauf bedacht, die Nachhaltigkeit seiner Veranstaltungen sicher zu stellen. Deshalb laden wir Interessierte und Betroffene ein, eine Osteoporose-Trainingsgruppe mit Selbsthilfecharakter in Zusammenarbeit zusammem mit dem Osteoporose Selbsthilfegruppen Dachverband e.V. (Email:
Nach der öffentlichen Veranstaltung um 14.45 Uhr treffen sich Interessierte im Vortragssaal des Kolpinghaus- Parkhotel Fulda, Goethestraße 13, um gemeinsam die Gründung einer Osteoporose – Trainingsgruppe in Fulda auf den Weg zu bringen. Physiotherapeuten und Trainer mit Rehasport Lizenz und/oder Funktionstrainings Lizenz sind ebenfalls eingeladen.
Anmeldungen können vorab gerichtet werden an:
Osteoporose Selbsthilfegruppen Dachverband - Hohe Straße 38 - 99867 Gotha – Tel.: 03621 – 512581
Netzwerk-Osteoporose e.V. Ludwigstraße 22- 33098 Paderborn Tel.: 05251 – 21120












