(openPR) Legau/Brüssel, 30. Juli 2009 - Nach 43 Tagen erreicht der „Genfrei Geher“ Joseph Wilhelm heute sein Ziel. Hannes Lorenzen, Berater im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der EU, nahm den Bio-Unternehmer und Bio-Bauern am Mittag in Brüssel in Empfang. In nur sechs Wochen kamen 35.000 Unterschriften von Menschen zusammen, die wie Joseph Wilhelm das Ziel haben, sich mit positiver Energie für eine gentechnikfreie Welt einzusetzen.
Mit dem Start von „Genfrei Gehen“ in Berlin vor genau sechs Wochen begab sich Joseph Wilhelm auf den Marsch für eine gentechnikfreie Welt, um den Menschen eine Stimme zu geben. Das ist dem Bio-Unternehmer gelungen. Täglich hat er sie angesprochen und sie über den Umgang mit der „Grünen-Gentechnik“ aufgeklärt. Zusammen mit insgesamt knapp 3.400 Mitwanderern und vielen weiteren aktiven Unterstützern appellierte er auf den 1.000 km an die Landwirtschaftspolitiker in Deutschland und Europa, den mehrheitlichen Willen der Bevölkerung zu respektieren. Denn diese wollen die Gentechnik weder auf dem Acker noch auf dem Teller!
Und der Erfolg der Unterschriften-Sammlung für eine gentechnikfreie Welt gibt ihm Recht: über 35.000 Menschen haben sich angeschlossen und ein aktives, aber konstruktiv positives Zeichen gesetzt. Sie sind sich einig: „Die „Grüne Gentechnik“ schafft unumkehrbare Realitäten, deren Ernten schließlich auf unseren Tellern landen.“ Diese Unterschriften übergab Joseph Wilhelm heute in Brüssel an Hannes Lorenzen, Berater im Ausschuss für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung der EU, der „Genfrei Gehen“ mit folgenden Worten seinen Respekt erwies: „Das Thema Agro-Gentechnik muss unbedingt stärker in die EU eingebracht werden. Dazu braucht man Leute, die sich als Bürger in Bewegung setzen gegen Gentechnik.“ Dem schloss sich auch Marco Schlüter, Geschäftsführer IFOAM EU Group, an. Er lobte die Aktion als die richtige Form, die Bedürfnisse der Gesellschaft und des Bio-Sektors zu kommunizieren. Dies ist unbedingt notwendig, da die EU ihre Verantwortung, eine gentechnikfreie Produktion zu gewährleisten, immer weniger wahrnimmt.
In Brüssel erwartete die rund 200 Befürworter und Interessierten einer gentechnikfreien Welt der Abschluss von „Genfrei Gehen“ und die Ehrung der Langzeitwanderer auf dem „Place de la Monnaie“. Der Weg dorthin führte vorbei am Europa-Parlament und über den „Grote Markt“. Dort zog auch Joseph Wilhelm ein Fazit zu „Genfrei Gehen II“, dem Marsch für eine gentechnikfreie Welt von Berlin nach Brüssel: „Es war eine übergalaktische Dafür-Stration, die mir täglich bestätigt hat, dass die Zeit reif ist für ein aktives Zeichen der Bevölkerung für eine gentechnikfreie Welt. Und auch wenn ich jetzt erst einmal froh bin, dass ich es geschafft habe, an meiner Motivation ändert sich nichts, so lange die tägliche Konfrontation mit der Agro-Gentechnik bei meiner Arbeit als Bauer besteht.“
Joseph Wilhelm legt die Hände nicht in den Schoss, er wird das Thema Gentechnik weiterhin sichtbar machen. „Wir in Europa können und müssen darauf Einfluss nehmen, unsere Ernährung, unsere Landwirtschaft, die Naturschutzgebiete und empfindlichen Öko-Systeme vor möglichen Beeinträchtigungen zu schützen, die von gentechnisch veränderten Pflanzen ausgehen können“, so Joseph Wilhelm. „Die viel gepriesene Koexistenz von konventioneller, ökologischer und gentechnisch veränderter Landwirtschaft gibt es nicht.“
Setzen auch Sie sich weiterhin für eine gentechnikfreie Welt ein, sammeln Sie Unterschriften. Mehr Informationen unter: www.genfrei-gehen.de












