openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Wirtschaftsrat stemmt sich gegen Fehlentwicklung - „Aktueller ZEW-Indikator ist eine ernste Warnung vorab“

16.07.200912:39 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Stuttgart. „Wenn das ZEW-Konjunkturbarometer im laufenden Monat Juli 2009 zum ersten Mal gesunken ist und zwar aus Furcht vor einer Kreditklemme, dann zeigt dies überdeutlich, dass die in den letzten Wochen mehrfach ausgesprochenen Warnungen des Wirtschaftsrats einen sehr realen Hintergrund haben“, betonte der Landesvorsitzende des Wirtschaftsrats Baden-Württemberg, Dr. Ulrich Zeitel, jüngst in einer aktuellen Stellungnahme. Am Dienstag hatte das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) seine neuesten Daten zur Konjunkturerwartung veröffentlicht.



Danach sank der ZEW-Index im Juli gegenüber dem Vormonat überraschend von 44,8 auf 39,5 Punkte. Dies war der erste Rückgang nach zuvor acht Anstiegen infolge. Dr. Zeitel machte in diesem Zusammenhang besonders darauf aufmerksam, dass das ZEW ein erhebliches Risiko für die weitere konjunkturelle Entwicklung in der Frage sieht, wie die Vergabe von Krediten an Unternehmen und Haushalte funktionieren wird. „Genau in diesem Punkt lassen wir als Wirtschaftsrat nicht locker, in der konsequenten Forderung nach einer ausreichenden Kreditversorgung von Industrie, Gewerbe und Handel in den kommenden Wochen und Monaten,“ so Dr. Zeitel weiter. Die Kreditwirtschaft werde sich bei einer Verschärfung der Kreditverknappung am Ende ins eigene Fleisch schneiden, wenn dadurch Unternehmen im Ernstfall unverschuldet in die Zahlungsunfähigkeit getrieben würden. Bei allem Verständnis für die derzeit besondere Situation der Banken dürfe der Bremsweg bei der Kreditvergabe nicht unangemessen überdehnt werden.

Zeitel verwies in diesem Zusammenhang auch auf die neuesten Daten des Münchener Ifo-Instituts zur massiv gesunkenen Kapazitätsauslastung der deutschen Industrie. So seien unter anderem in erheblichem Maße bereits erteilte Aufträge annulliert worden. Die Stornoquote habe sich in einigen Industriezweigen gegenüber dem langjährigen Durchschnitt vervierfacht. "Diesem Trend müssen wir uns in Baden-Württemberg mit seiner ausgeprägten Investitionsgüterindustrie massiv entgegenstemmen", so Zeitel. „Unsere aller erste Kernaufgabe ist es, der lahmenden Konjunktur zwischen Rhein, Neckar und Bodensee im Verlauf des zweiten Halbjahres 2009 wieder auf die Beine zu helfen". Da könne es einfach nicht sein, dass sich einzelne Banken von dieser gesamtwirtschaftlichen Aufgabe in Teilbereichen offenbar abkoppelten. Eine solche Einstellung sei in höchstem Maße kontraproduktiv für eine möglichst baldige Wiedergesundung der Wirtschaft.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 324852
 119

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Wirtschaftsrat stemmt sich gegen Fehlentwicklung - „Aktueller ZEW-Indikator ist eine ernste Warnung vorab““ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Wirtschaftsrat der CDU e.V. Landesverband Baden-Württemberg

Wirtschaftsrat warnt vor Belastungen für den Standort Baden-Württemberg
Wirtschaftsrat warnt vor Belastungen für den Standort Baden-Württemberg
Stuttgart. Der Landesverband Baden-Württemberg des Wirtschaftsrates der CDU fordert die künftige grün-rote Regierungskoalition angesichts des nicht ausgewogenen Koalitionsvertrages nachdrücklich auf, den bisher europaweit an der Spitze stehenden, innovativen Standort Baden-Württemberg nicht durch falsche Weichenstellung nachhaltig ins Abseits zu bringen. „Wenn die neue grün-soziale Landesregierung die Ziele ihres ausgehandelten Koalitionsvertrages wirklich umsetzt, dann ist der Wirtschaftsstandort Baden-Württemberg mehr als in Gefahr“, äußert…
2. Süddeutscher Wirtschaftstag in Darmstadt: „Starker Süden: Bildung – Infrastruktur“
2. Süddeutscher Wirtschaftstag in Darmstadt: „Starker Süden: Bildung – Infrastruktur“
Darmstadt. Der 2. Süddeutsche Wirtschaftstag des Wirtschaftsrates der CDU am Dienstag, 23.11.2010 stand unter dem Motto „Starker Süden: Bildung – Infrastruktur“. Die vier Landesverbände Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland fokussierten sich in ihren Diskussionen ange-sichts der erfreulichen Wirtschaftsentwicklung vor allem auf die Zukunftsbereiche Bildung als der „Rohstoff“ unseres Landes und auf Infrastruktur, die Basis für Mobilität und Wachstum. Aus baden-württembergischer Sicht war der Schwerpunkt „Infrastruktur der Z…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Brennstoffspiegel: Mit Verzögerung: ZEW-Index stärkt RohölBild: Brennstoffspiegel: Mit Verzögerung: ZEW-Index stärkt Rohöl
Brennstoffspiegel: Mit Verzögerung: ZEW-Index stärkt Rohöl
LEIPZIG. (Ceto) Weil die US-Amerikaner die Woche mit einem Feiertag begannen, treffen die Ölbestandsdaten aus Übersee in dieser Woche wieder einmal mit Verspätung ein. Es fehlt also zunächst ein wichtiger Indikator für die Ölbörsen, die seit Wochenbeginn ohnehin nur wenigen Impulsen ausgesetzt waren. Der von den Marktteilnehmern besonders beachtete ZEW-Index wartete gestern mit ordentlichen Werten zur Konjunkturerwartung in Deutschland (deutlich über den Erwartungen) und Europa (sehr deutlich über den Erwartungen) auf. Mit einiger Verzögerung…
NaturEnergiePlus jetzt Mitglied des Wirtschaftsrats der Deutschen Umweltstiftung
NaturEnergiePlus jetzt Mitglied des Wirtschaftsrats der Deutschen Umweltstiftung
NaturEnergiePlus ist dem Wirtschaftsrat der gemeinnützigen Deutschen Umweltstiftung beigetreten. Der Ökostromanbieter vollzieht damit den nächsten Schritt, bei seiner Entwicklung zu einer Nachhaltigkeitsmarke. „Der Beitritt zum Wirtschaftsrat ist für uns ein wichtiger Meilenstein“, sagt Gunter Jenne, Geschäftsführer der NaturEnergie+ Deutschland GmbH. …
Bild: Steuersätze in Europa gleichen sich anBild: Steuersätze in Europa gleichen sich an
Steuersätze in Europa gleichen sich an
Körperschaftssteuer: Weniger „Race to the Bottom“ In einigen Ländern steigen die Steuersätze spürbar: Estland erhöht den allgemeinen Körperschaftsteuersatz von 20 auf 22 Prozent und schafft den reduzierten Satz von 14 Prozent ab, Litauen hebt ihn von 15 auf 16 Prozent und die Slowakei sogar von 21 auf 24 Prozent. Bereits im Vorjahr ihre Steuersätze erhöht hatten Slowenien (von 19 auf 22 Prozent) und Tschechien (von 19 auf 21 Prozent). Treiber dieses Trends sind die Belastungen durch die multiplen Krisen der letzten Jahre – und damit der gest…
Börse - Wochenrückblick und Wochenvorschau KW37-38
Börse - Wochenrückblick und Wochenvorschau KW37-38
Charttechnisch konnte der S&P 500 Index in der vergangenen Woche leicht profitieren, bewegte sich jedoch primär am oberen Rand der letzten großen Konsolidierungszone. Er konnte den wichtigen Widerstand bei ca. 1.130 Punkten nicht nachhaltig durchbrechen. Somit bleibt dieser weiter bestehen und stellt eine wichtige Hürde dar, die es zu überwinden gilt. Am Dienstag, den 14. September wurde in Deutschland der ZEW Indikator veröffentlicht. Dieser war mit -4,3 Punkten deutlich schlechter als im Vormonat (+14 Punkte). Es war der fünfte Monat infol…
Der Aufschwung ebbt ab – ZEW-Konjunkturerwartungen deutlich gesunken
Der Aufschwung ebbt ab – ZEW-Konjunkturerwartungen deutlich gesunken
Mannheim/Neuss – Der Aufschwung nimmt ab. Zu diesem Ergebnis kommt das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) zew.de bei der Vorstellung der ZEW-Konjunkturerwartung für Deutschland im Kuli 2007. Demnach sank der Index um 9,9 Punkte und steht nunmehr bei 10,4 Punkten. Damit liegt er weiterhin deutlich über seinem historischen Mittelwert von 32,8 Punkten. „Die befragten Finanzmarktexperten sehen insbesondere bei den Sektoren des inländischen Konsums und des Baus Anzeichen einer Abschwächung auf Sicht von sechs Monaten. Gründe für d…
Bild: Vertrieb: Leichter Rückgang auf hohem NiveauBild: Vertrieb: Leichter Rückgang auf hohem Niveau
Vertrieb: Leichter Rückgang auf hohem Niveau
Frankfurt am Main, 23. Juli 2007 - Die Umsätze steigen weiter. Jedoch hat die starke Dynamik vom Jahresanfang einen Dämpfer bekommen. Das Neukundengeschäft verlief in den vergangenen Monaten schleppender als zuvor. Dies meldet der aktuelle Xenagos-Sales-Indikator. Auch im zweiten Quartal 2007 wurden Vertriebsfachleute aus ganz Deutschland nach der Entwicklung der Angebotshöhe und nach dem Neukundengeschäft gefragt. Dank der guten Wirtschaftslage läuft der Vertrieb in Deutschland weiterhin gut. Der Xenagos-Sales-Indikator liegt im zweiten Qu…
ZEW-Konjunkturerwartungen steigen deutlich – Positive Entwicklung der Arbeitslosenzahlen als Hauptursache
ZEW-Konjunkturerwartungen steigen deutlich – Positive Entwicklung der Arbeitslosenzahlen als Hauptursache
… http://www.goldfish-holdings.com in Neuss. Auch die erwartete Schwächung der US-Wirtschaft, die den allgemein positiven Ausblick auf die globale Wirtschaft etwas dämpft, schadete dem ZEW-Indikator nicht. Allerdings liegt dieser Wert derzeit immer noch deutlich hinter seinem historischen Mittelwert von 33,1 Punkten. „Dennoch sind mit den Langzeitarbeitslosen …
Europas Staatsausgaben zu wenig zukunftsorientiert
Europas Staatsausgaben zu wenig zukunftsorientiert
Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede zwischen den Mitgliedstaaten: Während nordeuropäische und viele osteuropäische Länder vergleichsweise stark in Zukunftsbereiche investieren, liegt die Zukunftsquote in großen Volkswirtschaften wie Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien nur im Mittelfeld. Besonders auffällig ist der enge Zusammenhang zwischen hoher Staatsverschuldung und geringer Zukunftsorientierung der Ausgaben. „Unsere Analyse zeigt, dass hohe Schulden nicht mit höheren Zukunftsinvestitionen einhergehen – im Gegenteil: Sie…
Langfristiger Konjunkturaufschwung durch WM fraglich - BVMW-Wirtschaftssenator Müller wenig überrascht von schlechter ZEW-Konjunkturerwartung
Langfristiger Konjunkturaufschwung durch WM fraglich - BVMW-Wirtschaftssenator Müller wenig überrascht von schlechter ZEW-Konjunkturerwartung
Bonn/Neuss/Potsdam – Die Fußball-WM 2006 ist Geschichte. Die Begeisterung über die deutsche Nationalmannschaft ist immer noch nicht verflogen. Die Zeit nach der WM jedoch soll dem Land erst den wirklichen Aufschwung geben. So haben es alle erhofft. Wirtschaftlich sollte die WM das Land nach oben pushen. Doch die Realität ist anders. Die Konjunkturerwartung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) http://www.zew.de sieht alles andere als rosig aus. Der Indikator für den Monat Juli steht gerade einmal bei 15,1 Punkten. Nachdem Ju…
Deutschlands Konjunktur dürfte in zweiter Jahreshälfte wieder an Fahrt gewinnen
Deutschlands Konjunktur dürfte in zweiter Jahreshälfte wieder an Fahrt gewinnen
ZEW-Präsident: Gute Stimmung für weitere Reformen nutzen Bonn/Mannheim – Deutschlands Konjunktur dürfte im zweiten Halbjahr 2007 wieder an Fahrt gewinnen. Dies geht aus den aktuellen Konjunkturerwartungen des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) http://www.zew.de in Mannheim hervor: „Die ZEW-Konjunkturerwartungen für Deutschland haben ihren Erholungskurs im Februar 2007 fortgesetzt. Der Indikator ist deutlich um 6,5 Punkte gestiegen und steht nun bei 2,9 Punkten nach minus 3,6 Punkten im Januar. Damit liegt er weiterhin unter …
Sie lesen gerade: Wirtschaftsrat stemmt sich gegen Fehlentwicklung - „Aktueller ZEW-Indikator ist eine ernste Warnung vorab“