(openPR) Unter der Schirmherrschaft der Stadträtin und Dezernentin für Soziales, Jugend und Recht, Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, fand am 19. und 20. Juni der AWOday statt. Die Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Frankfurt am Main e.V. veranstaltete ihren zweiten Freiwilligentag mit organisatorischer Unterstützung von Freiwillig - Die Agentur in Frankfurt in den Einrichtungen der AWO Frankfurt im Stadtgebiet und im Umland.
Mitarbeiter von Unternehmen aus dem Rhein-Main-Gebiet, AWO-Freiwillige und engagierte Privatpersonen verwirklichten an diesen beiden Tagen ehrenamtlich gemeinnützige Projekte. Die je nach Aufgabenstellung kleineren wie größeren Freiwilligen-Teams setzten sich aus Menschen mit unterschiedlichem Hintergrund zusammen, die sich größtenteils nicht kannten und sich bei dieser Gelegenheit ad hoc „zusammenraufen“ muss-ten, um gemeinsam ein Projekt zu stemmen. Zahlreiche Freiwillige waren bereits beim AWOday 2008 dabei gewesen und wollten die positive Erfahrung wiederholen – oder aber etwas Neues machen und andere Einrich-tungen kennen lernen. Im Vergleich zum ersten AWOday im September 2008 nahmen mehr als doppelt so viele Freiwillige teil, die sich auf dreizehn Projekte verteilten.
Im August-Stunz-Zentrum im Frankfurter Ostend beispielsweise waren an beiden Tagen Teams unterwegs, um auf den Rollstuhl angewiesenen, vorwiegend älteren Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung einen Nachmittag im Palmengarten und im Zoo zu ermöglichen. Ebenso wichtig wie das gemeinsame Erleben der Natur waren dabei das gegenseitige Kennenlernen und die persönliche Zuwendung – und nicht zuletzt der Ausklang in Form eines spätnachmittäglichen Kaffeeklatsches. Die Freiwilligen wiederum gewannen Einblicke in eine für sie bisher fremde Lebenssituation.
Kaffee und Kuchen standen auch im Mittelpunkt eines Projektes im Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrums im Gallusviertel: Dort waren Freiwillige demenzkranken Bewohnerinnen und Bewohnern beim Backen von Kuchen und Plätzchen behilflich, welche anschließend gemeinsam verzehrt wurden.
Mit Kindern unterwegs waren kleinere und größere Teams, die 3-6Jährige aus der AWO-Kita Niedwiesenstra-ße auf ebenso lehrreichen wie unterhaltsamen Exkursionen ins Ginnheimer Wäldchen und in die Titus Therme begleiteten. Eine weitere, recht große Gruppe hatte mit Kindern aus dem Alfred-Marchand-Haus nach einer Spiel- und Kennenlern-Runde die lange Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in den Zoo angetreten. Auch hier galt das Prinzip „Der Weg ist das Ziel“.
Um eine andere Altersklasse kümmerten sich Freiwillige, die mit Jugendlichen, die vom Jugendhaus Gallus betreut werden, einen Ausflug in den Freizeitpark Hassloch unternahmen. Für diese sozial benachteiligten jun-gen Menschen war die Fahrt in die Pfalz in Gesellschaft von Freiwilligen und die Konfrontation mit unterschied-ichen Lebenserfahrungen ein besonderes Ereignis.
Ganz anderes wurde den Freiwilligen abverlangt, die im Büro und in einer Übergangswohnung der Anlaufstelle für straffällig gewordene Frauen Böden, Wände, Decken säuberten und renovierten. „Hard Skills“ waren auch im Bürgermeister-Menzer-Haus in Niederrad gefragt, wo von zwei ganz jungen Freiwilligen ein Außengehege für Meerschweinchen und Kaninchen konzipiert und errichtet wurde, die bei der tiergestützten Therapie mit Senioren eingesetzt werden. Im Kurt-Steinbrecher-Haus in Darmstadt-Eberstadt und im Altenhilfezentrum Mörfelden-Walldorf hingegen war ein grüner Daumen gefragt: eine große Rabatte zum Zweck des therapeutischen Gärtnerns sowie ein Kräuterbeet wurden von den Freiwilligen für die Bewohner der beiden Altenhilfezentren angelegt und dazu noch ein Gewächshaus aufgebaut.
So unterschiedlich die Projekte, so einhellig die Meinung der Freiwilligen: Beim nächsten Mal machen wir wie-der mit. Und einige wollen nicht ein ganzes Jahr warten, sondern beschlossen spontan: Wir werden uns von nun an regelmäßig und längerfristig in sozialen Einrichtungen engagieren!











