(openPR) Wie der Informationsdienst fim Finanzmarkt und Immobilienwirtschaft aus dem Hammonia-Verlag in Hamburg in seiner neuesten Ausgabe berichtet, haben institutionelle Investoren und vermögende Privatanleger Parkplätze als Anlageobjekt entdeckt. Der neue Trend bietet Wohnungsunternehmen mit Kapitalbedarf die Möglickkeit, Tiefgaragen und Stellplätze zu versilbern. Jedes Jahr setzen die Betreiber überall auf der Welt Preissteigerungen durch und erhöhen so ihre Erträge. Selbst im Krisenjahr 2008, das zeigt die jüngste „Globale Parkhausstudie“ der Immobilienberatungsgesellschaft, war dieser Trend intakt.
Obwohl vergangenes Jahr zunächst die Kraftstoffpreise explodierten, viele Menschen ihre Autos stehen ließen und danach die Finanzkrise über die Kapitalmärkte fegte, hatten Stellplatzvermieter rund um den Globus kein Problem, ihre Parkgebühren erneut anzuheben. Selbst in den von Entlassungswellen gebeutelten Finanzmetropolen zogen die Preise weiter an. In London, wo jeder achte Branchenbeschäftigte 2008 seinen Job verlor, verteuerten sich die durchschnittlichen Monatsgebühren der Studie zufolge im Jahresverlauf von 877 Euro auf 884 Euro. In der Mainstadt Frankfurt stiegen die Jahresgebühren der Krise zum Trotz sogar um 5,3 Prozent von 2.256 auf 2.376 Euro.
Wohnungsunternehmen mit Kapitalbedarf könnten den neuen Trend nutzen, um ihre Stellplätze, Hinterhof- und Tiefgaragen nun zu guten Preisen zu veräußern. Je nach Lage werden Stellplätze derzeit zum zwölf- bis 14-fachen des Jahresertrags gehandelt.










