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Dachverband der Studierenden ruft zum Bildungsstreik 2009 auf

12.06.200912:56 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Dachverband der Studierenden ruft zum Bildungsstreik 2009 auf

(openPR) Nicht nur Studierende sind gefragt, sich in die bundesweiten Aktionen einzubringen

Berlin (fzs). Im Vorfeld des Bildungsstreiks 2009 weist der freie zusammenschluss der studentInnenschaften (fzs) wiederholt auf die Missstände im deutschen Bildungssystem hin. Bildung muss endlich wieder von allen ernst genommen werden.

Ab Montag werden in mehr als 60 Städten nicht nur SchülerInnen und StudentInnen, sondern auch Eltern, Lehrende und mit ihnen viele andere gemeinsam zum Bildungsstreik 2009 aufrufen. Es soll ein klares Zeichen gesetzt werden, dass die aktuelle Bildungssituation so nicht tragbar ist. Sarina Schäfer, Mitglied im Vorstand des fzs erklärt: "Besonders bemerkenswert ist hierbei die Vielfalt der geplanten Aktionen, hin von künstlerischen Seminarangeboten bis zu großen Demonstrationen. Hier können alle auf ihre Art und Weise den Unmut über das Bildungssystem äußern und sich für Verbesserungen im Bildungssystem einbringen."

Die Forderungen des Bildungsstreiks weisen auf viele Missstände hin, gegen die sich der fzs sich schon lange positioniert. Besonders sind hier die Probleme bei der Umstellung auf Bachelor und Master, die Entdemokratisierung von Bildungseinrichtungen, sowie die Unterfinanzierung des Bildungssystems zu nennen. "Die Kürzungen der Bildungsausgaben in den letzten Jahren haben zu miserablen Zuständen im Bildungswesen geführt. Bildung muss als gesamtgesellschaftliche Aufgabe auch ausreichend finanziert werden.
Hier muss endlich gehandelt werden, und nicht nur Augenwischerei mit Hochschulpakt und Studiengebühren betrieben werden." betont Thomas Warnau, ebenfalls Vorstandsmitglied im fzs.

Schon im vergangenen Sommer waren tausende von SchülerInnen für die Bildung auf die Straße gegangen. Jetzt wird ein breites Bündnis den Forderungen Nachdruck verleihen. "Im Bildungsstreik 2009 vereinen sich die unterschiedlichsten Gruppen und Personen. Es wird höchste Zeit dass die Forderungen nach einem gerechteren Bildungssystem endlich gehört werden", schließt Sarina Schäfer.

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