(openPR) Bootswandern ist ein Naturerlebnis der ganz besonderen Art, insbesondere auf der Donau mit ihren unterschiedlichen Fluss-Strecken. Vorbei an artenreichen Auwäldern und Feuchtwiesen paddelt man mitten durch das einzigartige Naturschauspiel des Donaudurchbruches.
Um diesen sensiblen Naturraum, der als Natura 2000 – Gebiet oder als Naturschutzgebiet Weltenburger Enge ausgewiesen ist, zu schützen und gleichzeitig das Naturerlebnis „Bootswandern“ zu ermöglichen, hat der Landschaftspflegeverein VöF e.V. in Kooperation mit dem Tourismusverband im Landkreis Kelheim e.V. und den anliegenden Gemeinden das Projekt „Bootswandern im Naturraum Donautal“ umgesetzt.
Ziel der Besucherlenkungsmaßnahme zum ökologisch verträglichen Bootswandern im Donautal war, erläuterte Klaus Blümlhuber, Geschäftsführer des Landschaftspflegevereins VöF, den Bootswanderern die Schönheit und ökologische Vielfalt näher zu bringen, aber auch über Naturschutzvorgaben und die dazugehörenden Verhaltensregeln zu informieren und zu lenken. Wichtig ist es aber auch, auf das nicht unerhebliche Gefahrenpotential für die Bootsfahrer hinzuweisen. Dies gilt vor allem bei hohen Wasserständen und bei der Begegnung mit dem Schiffsverkehr.
Dazu wurden an den Bootseinstiegsstellen in Vohburg, Wackerstein, Neustadt, Eining und Kelheim Informationstafeln angebracht, eine Informationsbroschüre erstellt und die Ausstiegsstellen von Vohburg bis Bad Abbach beschildert.
Möglich wurde diese Maßnahme durch eine 70 % Förderung nach den Landschaftspflege- und Naturpark-Richtlinen, wofür sich Landrat Dr. Faltermeier bei den Naturschutzbehörden recht herzlich bedanken.
Die Federführung für die Maßnahme hatte der Landschaftspflegeverein VöF in Kooperation mit dem Tourismusverband im Landkreis Kelheim inne. Es beweist sich einmal mehr, so Landrat Dr. Faltermeier, dass die Entscheidung, den Landschaftspflegeverein VöF und den Tourismusverband in der ARGE Regionalentwicklung zusammen zu schließen, richtig war. Hier verzahnt sich Naturschutz und Tourismus im Sinne einer naturverträglichen touristischen Nutzung unserer Donaulandschaft.
Landrat Dr. Faltermeier dankte dem VöF-Geschäftsführer Herrn Blümlhuber und Herrn Schweiger vom Tourismusverband für die geleistete Arbeit, ebenso dem Leiter des Wasserwirtschaftsamt Landshut Herrn leitenden Baudirektor Schmuker mit seinen Mitarbeitern, die dieses Projekt tatkräftig unterstützt hatten und dem Geschäftsführer der Neustädter Dienste Herrn Wölfl, die die Montage der Informationstafeln übernommen hatten.
Da eines der letzten frei fließenden Teilstücke der Donau von Vohburg bis Kelheim verläuft, wurden neben den Donauanliegergemeinden im Landkreis Kelheim Neustadt, Kelheim und Bad Abbach auch die Stadt Vohburg und der Markt Pförring in die Maßnahme mit eingebunden und haben diese auch finanziell unterstützt. Es zeigt sich, so Landrat Dr. Faltermeier, dass bei einem guten Projekt Regierungsbezirksgrenzen kein Hindernis sein müssen. Für die gute Zusammenarbeit und die finanzielle Beteiligung bedankte sich Landrat Dr. Faltermeier bei den anwesenden Bürgermeistern der beteiligten Städte und Gemeinden.
Nach der Vorstellung der Informationstafeln wurde die Bootswanderstrecke zwischen Neustadt und Eining von den Projektbeteiligten mit einer gemeinsamen Bootsfahrt getestet.













