(openPR) Das bundesweit tätige Netzwerk „Schweres Allergisches Asthma“ (kurz: Netzwerk SAA) geht jetzt mit einem neuen Internetauftritt online. Ziel ist es, möglichst viele Menschen über die Erkrankung Schweres Allergisches Asthma aufzuklären und Betroffenen eine persönliche Diagnose- und Therapiemöglichkeit zu geben. Etwa vier Millionen Menschen in Deutschland leiden an Asthma. Trotz vieler Fortschritte in den Behandlungsmöglichkeiten werden aber noch nicht alle Patienten mit Asthma optimal behandelt. Das Internetportal www.netzwerk-saa.de will dazu beitragen, Betroffenen ihren Weg durch Diagnostik und Therapie zu erleichtern.
Die Internetseite informiert über die lokalen Standorte der 25 bundesweit tätigen Netzwerke und bietet damit allen Interessierten eine schnelle Kontaktmöglichkeit per Email oder Telefon zu einem persönlichen Ansprechpartner in ihrer Nähe. Neben ausführtlichen Informationen über die Diagnostik und Therapie von Asthma ermöglicht ein spezieller Online- Diagnosecheck, Patienten mit Asthma ihre Krankheit besser zu kontrollieren und zu prüfen, ob eventuell ein schweres allergisches Asthma (SAA) vorliegt.
Viele Patienten unterschätzen ihre Krankheit und ertragen die schweren Belastungen, die sich bei richtiger Behandlung mindern liessen. Das schwere allergische Asthma stellt Mediziner vor komplexe diagnostische und therapeutische Herausforderungen; diese sind am ehesten durch die Bündelung ärztlicher Erfahrungen zu bewältigen. Die Struktur und Arbeitsweise des im Jahr 2007 gegründeten Netzwerkes beinhaltet, dass niedergelassene Ärzte ihre Patienten mit einem schweren Asthma zur Therapieabsicherung an ihr regional vertretenes Netzwerk überweisen können. Bis heute konnten mehr als 300 Patienten durch die Netzwerke betreut werden. Damit hat sich die Versorgungssituation für Patienten mit schwerem allergischem Asthma bundesweit deutlich verbessert.
„Unsere Ergebnisse zeigen bei fast allen im Netzwerk therapierten Patienten eine gesteigerte Lebensqualität, verbesserte Lungenfunktion und drastisch verminderte Einnahme von Kortison“, freut sich Professor Karl-Christian Bergmann, Leiter des Netzwerk SAA Berlin-Brandenburg am Allergie-Centrum-Charité.
Etwa 70 Prozent der Asthmaerkrankungen haben einen allergischen Hintergrund. Als eine besonders schwere Form gilt das Schwere Allergische Asthma (SAA). Bis heute lässt sich die Erkrankung nicht heilen, aber sehr gut behandeln. In den meisten industrialisierten Ländern steigt die Zahl der Asthmatiker weiter. Damit gehört Asthma zu den häufigsten chronischen Erkrankungen.











