(openPR) Am 20. Oktober 2009 findet in Heidenheim a.d. Brenz der 18. Informationstag Ladungssicherung statt. Die Schwerpunktthemen sind in diesem Jahr „Ladungssicherung aus rechtlicher Sicht“, „Vorschriften, Richtlinien, Rechtspflichten“ und „Kontrolltätigkeiten, Fälle, Bußgelder“ sowie „Ladungssicherung für die betriebliche Praxis“. Veranstalter ist auch in diesem Jahr die ITC Graf GmbH. Als Referenten sind der leitende Landesrichter Herr Dr. Gregor, Herr Walz von der Landespolizeidirektion Tübingen sowie Herr Hildebrand vom Bundesamt für Güterverkehr geladen. Abgerundet wird der Informationstag durch den Ladungssicherungs-Trainer Herr Kalinna, der über praktische Tipps für die Umsetzung in der täglichen Praxis referieren wird.
Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft schätzt die Zahl der Lkw-Unfälle aufgrund unzureichender Ladungssicherung auf jährlich über 2.300. „Nur bei einem Viertel der Lkw in Deutschland ist die Ladung korrekt gesichert. Bei jedem dritten Lkw ist die Ladungssicherung so schlecht, dass immerhin noch das Frachtgut selbst Schaden nehmen kann.“ Durch mangelnde oder fehlerhafte Ladungssicherung entsteht nicht nur ein beträchtlicher volks- und betriebswirtschaftlicher Schaden, sondern auch ein deutlich erhöhtes Sicherheitsrisiko auf den Straßen.
Besonders problematisch ist im Bereich der Ladungssicherung auch die Verantwortung der beteiligten Personen am Lade- und Transportprozess. Rechtliche Folgen bei falscher Ladungssicherung können den Fahrer, den Verlader und Versandleiter, aber auch die Geschäftsführung des Unternehmens direkt treffen. Häufig ist nicht bekannt, dass die Konsequenzen von Geldstrafen über Punkte in Flensburg bis hin zu Freiheitsstrafen reichen können. Diese Unwissenheit sollte sich jedoch ab diesem Jahr ändern. Bis spätestens 2014, in Ausnahmenfällen 2016, müssen alle Fahrzeugführer des gewerblichen Güterverkehrs eine Grundqualifikation unter anderem in der Thematik „Ladungssicherung“ gemäß den anerkannten Regeln der Technik, VDI-Richtlinie 2700, nachweisen (Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz).
Der Informationstag Ladungssicherung hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Thema zu beleuchten. Aus diesem Grund beginnt der Informationstag mit einem Vortrag von Herr Dr. Klaus Gregor, leitender Richter am Landgericht Würzburg. Herr Hubert Walz von der Landespolizeidirektion Tübingen und Herr Dirk Hildebrand vom Bundesamt für Güterverkehr in Stuttgart berichten über die tägliche Praxis auf den Straßen sowie die Konsequenzen für die beteiligten Personen. Herr Kalinna, Projektleiter und Trainer der ITC Graf GmbH gibt in einer Abschlussveranstaltung praktische Hinweise zur rechts- und verkehrssicheren Ladungssicherung in der täglichen Praxis. Neben den Vorträgen steht auch der praxisnahe Austausch mit den Teilnehmern und den Referenten im Vordergrund.










