(openPR) Hunderte von Anlegern hatten auf klärende Worte gehofft. Am 19.05.2008 sollte in Laage eine Informationsveranstaltung stattfinden. Mit dürren Worten hat die Volkssolidarität soziale Immobiliengesellschaft mbH diese Veranstaltung kurzfristig abgesagt. Ein neuer Termin wird nicht genannt.
Das Verwirrspiel geht weiter. Die Anleger sind zunehmend ratlos. Viele durchschauen ohnehin nicht, an welcher der Fondsgesellschaften sie sich beteiligt haben und welche Rechtsform diese Beteiligung hat. Für die meist älteren Anleger ist es pauschal die „Volkssolidarität“, die mit Renditeversprechen von 5 % Zinsen geworben hatte. Viele Anleger hatten geglaubt, zusammen mit der Volkssolidarität Gutes zu tun und sich gleichzeitig noch einen Heimplatz sichern zu können.
Hätten sie gewusst, dass sie das Risiko eines Totalverlustes eingehen, wäre wohl kaum einer der Senioren bereit gewesen, oft die gesamten Ersparnisse in die Fondsgesellschaften einzubringen.
Zwei Kreisverbände der Volkssolidarität in Mecklenburg hatten in den 90iger Jahren Immobilienfonds gegründet. Den guten Ruf der Volkssolidarität ausnutzend hatten sie Mitglieder und Freunde der Volkssolidarität als Investoren geworben. Die Anleger gingen davon aus, feste Zinsen und eine sichere Anlage zu haben.
Vor einigen Wochen kam die Nachricht, dass gezahlte „Zinsen“ erstattet werden müssten. Die Anleger fordern Aufklärung. Sie wollen wissen, ob ihr Geld sicher ist.
„Wenn sich die Volkssolidarität verweigert, zwingen wir sie mit rechtlichen Mitteln zur Auskunftserteilung,“ erklärt dazu Jochen Resch von der Berliner Anlegerschutzkanzlei Resch Rechtsanwälte.






